News

09. November 2017 Zurück

30.000 Euro für Projekte aus dem Kreis Unna

Das Bild zeigt Klaus Brenscheid (IHK zu Dortmund; v.l.n.r.), Dr. Christian Rose (Bio-Security Management GmbH Bönen), Peter Gatzka (LÜNTEC-Technologiezentrum Lünen GmbH), Hubertus Ebbers (TECHNOPARK KAMEN GmbH), Dr. Michael Dannebom und Dr. Karl-Georg Steffens (Wirtschaftsförderung Hamm). Sie   kamen zur Übergabe der Fördermittelbescheide des Innovationsstandortes zusammen. Foto: WFG (Ute Heinze)

Klaus Brenscheid (v.l.n.r.), Dr. Christian Rose, Peter Gatzka, Hubertus Ebbers, Dr. Michael Dannebom und Dr. Karl-Georg Steffens kamen zur Übergabe der Fördermittelbescheide des Innovationsstandortes zusammen. Foto: WFG (Ute Heinze)

Der Innovationsstandort e. V. fördert aus Vereinsmitteln drei innovative Projekte aus dem Kreis Unna mit jeweils 10.000 Euro. Dr. Michael Dannebom, Vorsitzender des Vorstands, überreichte Vertretern der
TECHNOPARK KAMEN GmbH, der LÜNTEC-Technologiezentrum Lünen GmbH sowie der Bio-Security Management GmbH heute im Rahmen einer kurzen Feierstunde die Förderbescheide.

TECHNOPARK KAMEN GmbH: IT-Sicherheitstraining für Unternehmen

Das Team der TECHNOPARK KAMEN GmbH überzeugte mit dem Konzept eines geplanten IT-Sicherheitstrainings für Unternehmen. In Kooperation mit der Werth IT GmbH, dem Landeskriminalamt Düsseldorf und networker NRW wollen die Verantwortlichen aus Kamen Unternehmensvertreter aus der Region für mögliche Attacken auf die betriebseigene Datenverarbeitung sensibilisieren, Cyber-Angriffe simulieren und über verschiedene Angriffswege sowie über Gegen- und Schutzmaßnahmen informieren. Die 10.000 Euro sollen unter anderem für die Erarbeitung eines Konzeptes und die Durchführung einer Auftaktveranstaltung genutzt werden. Das Sicherheitstraining wird sich in erster Linie an IT-Verantwortliche von kleinen und mittleren Unternehmen aus der Region richten.

LÜNTEC-Technologiezentrum Lünen GmbH: LÜNTEC Junior Company Club
Das Team der LÜNTEC-Technologiezentrum Lünen GmbH erhält einen Projektzuschuss für den geplanten LÜNTEC Junior Company Club. Dieser soll ausgewählten Lüner Schülerfirmen im Technologiezentrum ein Zuhause geben. Mit den 10.000 Euro sollen unter anderem drei komplett ausgestattete Büros eingerichtet werden. Eine Jury wird nach den Plänen der Verantwortlichen jährlich Schülerfirmen auswählen, die aus dem LÜNTEC heraus ihre Geschäfte tätigen und wie jede andere Firma auf die Serviceangebote und die Infrastruktur des LÜNTEC zurückgreifen können. Zudem sollen die jugendlichen Gründerinnen und Gründer von so genannten Business-Paten beraten werden, die am Erfolg der Schülerfirmen mitarbeiten.  

Bio-Security Management GmbH Bönen: Biene2talk
Biene2talk lautet das Projekt, für das die Bio-Security Management GmbH 10.000 Euro erhält. Ziel ist es unter anderem, mit regional ansässigen Imkern einen Bestäubungsservice zu etablieren, der wissenschaftlich durch das Bieneninstitut Münster und die Ruhruniversität Bochum begleitet werden soll. Denn durch den gezielten Einsatz von Honigbienen können, da sind sich die Verantwortlichen in Bönen sicher, teilweise erstaunliche Effekte auf die Qualität, Quantität und ökologische Integrität der Ernteerträge festgestellt werden. Zudem soll der Varoamilbe im Rahmen des Projektes der Kampf angesagt werden. Diese schädigt die Bienen als Überträger von Krankheiten und führt in vielen Fällen zum Tod der Insekten. In Kooperation mit der Kanne Brottrunk GmbH & Co. KG sollen die Möglichkeiten der Eindämmung der Varoamilbe durch den Einsatz von Kanne Brottrunk geprüft werden.
Ferner soll durch eine breit angelegte Kommunikationskampagne unter anderem in Schulen und Kindergärten auf das Problem des Bienensterbens aufmerksam gemacht werden.

„Die drei Projekte sind nachhaltig und werden aufgrund ihrer hohen Innovationskraft eine breite Öffentlichkeitswirkung erzielen. Ob IT-Sicherheit, nachhaltige Landwirtschaft oder die Vermittlung von Schlüsselqualifikationen an die Fach- und Führungskräfte von morgen: Ich bin begeistert, dass wir die drei Projekte mit jeweils 10.000 Euro fördern und bin schon sehr gespannt auf die Umsetzung im kommenden Jahr", erklärt Dr. Michael Dannebom, Vorsitzender des Vereins. Dass die Förderung in diesem Jahr komplett dem Kreis Unna zu Gute kommt, freut Dannebom, der gleichzeitig Chef der kreiseigenen Wirtschaftsförderung ist, natürlich umso mehr.

Klaus Brenscheidt, stellvertretender Geschäftsführer der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund (IHK) und Vorstandmitglied des Vereins,  ergänzt und blickt in die Zukunft: „Für 2018 ist ein zweiter Aufruf des Vereins geplant, damit weitere innovative Projekte aus der Region unterstützt werden können."

Der Innovationsstandort e. V.

Der Innovationsstandort e. V. (DIS) ist eine Initiative der Industrie- und Handelskammer, der Handwerkskammer, der Wirtschaftsförderungen und der Technologiezentren in der Region Dortmund, Kreis Unna und Hamm zur Intensivierung des Wissens- und Technologietransfers. Der Verein hat es sich  unter anderem zum Ziel gesetzt, die Mitglieder bei forschungsrelevanten Fragestellungen zu unterstützen sowie deren Innovationsfähigkeit zu erhöhen. Auch geht es allen Beteiligten darum, die Innovations- und Wettbewerbsfähigkeit der Unternehmen, der Hochschulen und der Region zu stärken.
Dafür bringt der Verein Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Denn nur gemeinsam lassen sich Innovationen effizient vorantreiben, sind sich die Mitglieder um den Vorsitzenden Dr. Michael Dannebom einig.
Eine Jury, bestehend aus Mitgliedern des Vereins, hat im Sommer eine Auswahl an Projektvorschlägen aus den Reihen der Mitglieder begutachtet. Da diese innovativ sind und auch einen positiven Einfluss auf die Region haben, werden sie mit je 10.000 Euro an Ver-einsmitteln nach dem Start 2017/18 bezuschusst.

Ansprechpartner/in

Ute Heinze

Ute Heinze

T
+49 2303 27-2690

Wirtschaftsförderung Kreis Unna

Friedrich-Ebert-Straße 19
59425 Unna
Postfach 20 22
59410 Unna

Tel.:02303 271690
Fax:02303 271490

postwfg-kreis-unnade
www.wfg-kreis-unna.de