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18. Oktober 2017 Zurück

6.328 Jobs in Bönener Gewerbegebieten

Das Bild zeigt Bönens Bürgermeister Stephan Rotering (rechts), WFG-Prokuristin Karin Rose (Mitte) und Robert Eisler von der Gemeinde Bönen. Das Trio steht vor dem provisorischen Rathaus der Gemeinde Bönen.

Freuen sich über die positive Entwicklung: Bönens Bürgermeister Stephan Rotering (rechts), Karin Rose (WFG) und Rober Eisler (Gemeinde Bönen). Foto: WFG (Ute Heinze)

„Die Wirtschaft brummt und das spiegelt sich auch in der aktuellen Beschäftigtenstatistik wider", zog Bönens Bürgermeister Stephan Rotering jetzt Bilanz. Gemeinsam mit Karin Rose, Prokuristin der Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG), stellte der erste Bürger der Gemeinde die Ergebnisse der aktuellen Beschäftigtenstatistik vor, die die WFG jährlich für die Gewerbe- und Industriegebiete Am Mersch/Inlogparc und Robert-Diesel-Straße erhebt. Die Unternehmen und Betriebe, die sich in der Vergangenheit in den beiden Arealen angesiedelt haben, stellen auf dem Gebiet der Gemeinde derzeit 6.328 Arbeitsplätze zur Verfügung, 183 mehr als noch vor einem Jahr.
„Seit dem Krisenjahr 2010 verzeichnen wir ein beständiges Beschäftigungswachstum in den beiden Gewerbegebieten", hatte Karin Rose, die jährlich gemeinsam mit ihrem Team zum Stichtag 1. Juli die aktuellen Beschäftigtenzahlen in den Betrieben abfragt, positive Nachrichten im Gepäck. 


Robert-Diesel-Straße:
Die 21 Betriebe an der Robert-Diesel-Straße stellen derzeit 580 Jobs zur Verfügung. Im vergangenen Jahr ist die Anzahl der Gesamtbeschäftigten hier um 3,7 Prozent auf 580 gestiegen. 83 Prozent der Arbeitnehmer haben eine Vollzeitstelle. 162 Beschäftigte sind im Bereich Verwaltung tätig. Die Zahl der Stellen für Fachkräfte beläuft sich an der Robert-Diesel-Straße auf 253. „In diesem Bereich verzeichnen wir seit 2013 einen Zuwachs um 50 Prozent", erklärte Karin Rose.
Der oftmals geäußerte Vorwurf, dass sich in der Gemeinde vor allem Logistikbetriebe ansiedeln, die wenig qualifizierte Arbeitsstellen bieten, entspricht, das belegen die Zahlen, so nicht den Tatsachen", erläutert Rose weiter.
23 Prozent der Beschäftigten, die an der Rudolf-Diesel-Straße ihr Geld verdienen, stammen aus Bönen, 32 Prozent stammen aus Hamm, 24 Prozent aus dem Kreis Unna und rund 20 Prozent der Arbeitnehmer stammen aus der Region. „Zudem bietet das Gewerbe- und Industriegebiet an der Rudolf-Dieselstraße/Robert-Bosch-Straße/Industriestraße ein hohes Potenzial für die Schaffung weiterer Arbeitsplätz, durch zu vermarktende Leerstände. Gemeinsam mit den Verantwortlichen im Bönener Rathaus diskutieren wir gerade Pläne zur weiteren Aktivierung des Gebietes", sagte Karin Rose.

Am Mersch/Inlogparc

Im Gewebe- und Industriegebiet Am Mersch/Inlogparc ist die Zahl der Beschäftigten im Vergleich zum Vorjahr um 162 auf nunmehr 5.748 gestiegen. „Dieses Wachstum lässt sich vor allem durch die Betriebserweiterungen - insbesondere von Stahlservice Becker erklären - ", machte Karin Rose deutlich. Die Zahl der Gesamtbeschäftigten, so geht es aus der aktuellen Erhebung hervor, ist in diesem Gebiet seit dem Jahr 2010 um 50 Prozent gestiegen. 2.382 Beschäftigte arbeiten in der Verwaltung (seit 2010 ein Plus von 60 Prozent), 669 sind Fachkräfte. „Rund zweidrittel der Neueinstellungen sind Frauen. Seit dem Jahr 2010 hat sich der Frauenanteil um rund 50 Prozent erhöht", erklärte die WFG-Prokuristin. Zwölf Prozent der Beschäftigten kommen aus Bönen, 30 Prozent stammen aus dem Kreis Unna, 31 Prozent pendeln aus dem benachbarten Hamm und 27 Prozent aus der übrigen Region ein. Die KiK Textilien & Non-Food GmbH, die Welser Profile Deutschland GmbH und GEA Farm Technologies bieten die meisten Jobs. „Die meisten Auszubildenden beschäftigt Kik, gefolgt von den Stahlbetrieben", so Karin Rose abschließend.

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