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03. Mai 2017 Zurück

Arbeitslosigkeit im Kreis weiter gesunken

Die Zahl der Arbeitslosen ist im April im Kreis Unna um 62 Personen (-0,4 Prozent) auf 17.113 gesunken. Im Vergleich zu April 2016 ging die Arbeitslosigkeit um 1.025 Personen (-5,7 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote beträgt im April 8,2 Prozent, wie die Agentur für Arbeit Hamm, die auch für den Kreis Unna zuständig ist, mitteilt.
„Der Arbeitsmarkt lief im April im Kreis Unna relativ ruhig, jedoch mit einem weiteren Abbau der Arbeitslosigkeit“, bewertet Arbeitsagenturchef Thomas Helm die aktuellen Entwicklungen. Helm betont insbesondere die herausragende Verbesserung im Vergleich zum Vorjahr und sieht darin einen Beleg für die stabile Konjunktur: „Unternehmen profitieren ihrerseits von einer soliden Auftragslage, andererseits benötigen sie dafür entsprechend gutes und qualifiziertes Personal,“ wird Helm in der Mitteilung zitiert. Dies sei am deutlichen Wachstum des Stellenbestandes abzulesen, das für zahlreiche Beschäftigungsperspektiven sorge, so der Arbeitsmarktexperte. Für Mai rechnet Thomas Helm mit einer Fortsetzung der positiven Entwicklung.


Entwicklungen in den einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben laut Angaben der Agentur derzeit 1.313 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg um 15 (+1,2 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 89 Jugendliche (-6,3 Prozent) zurückgegangen.
Rund ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im April wurden 3.436 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um acht Personen (-0,2 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Vor zwölf Monaten gab es noch 130 ältere Arbeitslose (+3,6 Prozent) mehr.
Aus der Statistik geht hervor, dass 4.038 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 40 Arbeitslose (+1,0 Prozent) mehr als im Vormonat. Im April 2016 waren 239 ausländische Arbeitslose (-6,3 Prozent) weniger gemeldet.
Die Langzeitarbeitslosigkeit sank im Berichtsmonat erneut. Die Zahl hat sich um 25 Personen (-0,4 Prozent) auf 7.023 verringert. Im Vorjahresvergleich sind das 848 Personen (-10,8 Prozent) weniger.
Im Berichtsmonat stieg die Anzahl der Arbeitslosen mit Behinderung um 12 Personen (+0,8 Prozent) auf 1.503. Im Vergleich zum Vorjahr sank der Bestand um 143 Personen (-8,7 Prozent), beschreibt die Agentur für Arbeit die Entwicklung in den einzelnen Personenkreisen.


Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im Kreis Unna unterschiedlich. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Selm (-7,2 Prozent bzw. 67 auf 860). Danach folgen Fröndenberg (-1,9 Prozent bzw. 13 auf 654), Lünen (-0,6 Prozent bzw. 30 auf 5.033) und die Stadt Unna (-0,1 Prozent bzw. drei auf 2.090).
Entgegengesetzt wuchs die Arbeitslosigkeit in Kamen am stärksten an (+1,1 Prozent bzw. 21 auf 2.001), gefolgt von Holzwickede (+1,0 Prozent bzw. fünf auf 531), Werne (+0,8 Prozent bzw. acht auf 1.053), Schwerte (+0,7 Prozent bzw. 10 auf 1.517), Bönen (+0,4 Prozent bzw. drei auf 691) und Bergkamen (+0,1 Prozent bzw. vier auf 2.683), so die Agentur abschließend.

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Ute Heinze

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