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03. April 2017 Zurück

Deutliche Belebung auf dem Arbeitsmarkt

17.175 Menschen sind derzeit in den zehn Städten und Gemeinden des Kreises Unna arbeitslos gemeldet. Das sind 325 Personen (-1,9 Prozent) weniger als im Vormonat. Im Vergleich zu März 2016 ging die Arbeitslosigkeit um 1.166 Personen (-6,4 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit 8,2 Prozent. Das teilt die Agentur für Arbeit Hamm mit, die auch für den Kreis Unna zuständig ist.
„Im März kam es zu einer deutlichen Frühjahrsbelebung auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna, die für erheblich weniger Arbeitslosigkeit gesorgt hat“, kommentiert Arbeitsagenturchef Thomas Helm die aktuellen Entwicklungen. Helm betont die gute wirtschaftliche Bewertung der Unternehmen: „Der hohe und im Vergleich zum Vorjahr deutlich gestiegene Bestand an Arbeitsstellen belegt, dass Betriebe optimistisch in die Zukunft schauen, dass sie Arbeit haben und Fachkräfte suchen,“ wird Helm in der Mitteilung zitiert. Für April rechnet der Arbeitsmarktexperte mit weiter sinkenden Arbeitslosenzahlen und einer Fortschreibung der guten Entwicklung.


„Im Kreis Unna leben derzeit 1.298 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen sank um 45 (-3,4 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 172 Jugendliche (-11,7 Prozent) zurückgegangen.
Rund ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im März wurden 3.444 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Rückgang um 47 Personen (-1,3 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Vor zwölf Monaten waren es noch 102 ältere Arbeitslose (+2,9 Prozent) mehr.
Aus der Statistik geht hervor, dass 3.998 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind sieben Arbeitslose (+0,2 Prozent) mehr als im Vormonat. Im März 2016 waren 159 ausländische Arbeitslose (-4,1 Prozent) weniger gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 1.022 geflüchteten arbeitslosen Menschen.
Die Langzeitarbeitslosigkeit sank im Berichtsmonat erneut. Die Zahl hat sich um 81 Personen (-1,1 Prozent) auf 7.048 verringert. Im Vorjahresvergleich sind das 923 Personen (-11,6 Prozent) weniger.


Entwicklungen in den zehn Städten und Gemeinden
Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im Kreis Unna nahezu homogen. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Kamen (-3,9 Prozent bzw. 81 auf 1.980). Danach folgen Unna (-3,1 Prozent bzw. 68 auf 2.093), Schwerte (-3,0 Prozent bzw. 46 auf 1.507), Bergkamen (-2,5 Prozent bzw. 69 auf 2.679), Fröndenberg (-1,9 Prozent bzw. 13 auf 667), Holzwickede (-1,9 Prozent bzw. 10 auf 526), Bönen (-1,3 Prozent bzw. neun auf 688), Lünen (-0,6 Prozent bzw. 32 auf 5.063) und Selm (-0,5 Prozent bzw. fünf auf 927). Einzig Werne verzeichnete einen leichten Anstieg der Arbeitslosigkeit (+0,8 Prozent bzw. acht auf 1.045).
Quelle: Bundesagentur für Arbeit

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