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11. Mai 2017 Zurück

Duales Studium: Experten berichten aus der Praxis

Julian Pflichtenhöfer referiert auf der Bühne im Haus Opherdicke vor den teilnehmenden Unternehmensvertretern.

WFG-Mitarbeiter Julian Pflichtenhöfer hatte zu der Veranstaltung eingeladen. Foto:WFG

Rund 30 Vertreter kleiner und mittlerer Unternehmen sowie Experten des Arbeits- und Ausbildungsmarktes waren jetzt der Einladung der WFG ins Haus Opherdicke in Holzwickede gefolgt, um sich über duale Studiengänge und die Möglichkeiten zur Einführung dieser Ausbildungsform im eigenen Betrieb zu informieren.


Nach einer kurzen Begrüßung durch WFG-Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom erläuterte Christian Kwiatkowski von der FOM Hochschule unter anderem die Unterschiede zwischen einem dualen Studium und einem berufsbegleitenden Studium. Unternehmen, die dem Nachwuchs ein duales Studium anbieten, sollten sich vorab überlegen, wie sie den Absolventen nach erfolgreichem Abschluss in das Unternehmen integrieren möchten, gab er den Teilnehmern mit auf den Weg. WFG-Mitarbeiter Julian Pflichtenhöfer, der die Veranstaltung organisiert hatte, war es zudem gelungen, Dinah Bergmann, Ausbildungsleiterin bei der SMF GmbH & Co. KG, für die Veranstaltung zu gewinnen. Sie betonte den hohen Stellenwert, den duale Studierende und ehemalige duale Studierende in ihrem Unternehmen einnehmen und wie diese bereits frühzeitig Führungsaufgaben im Unternehmen übernehmen.  

Des Weiteren stellten die Agentur für Arbeit Hamm und das zdi-Netzwerk Perspektive Technik ihre konkreten Angebote für Unternehmen vor, wie diese bei der Suche nach dem passenden Auszubildenden respektive den passenden dualen Studierenden unterstützt werden können.


Abschließend referierte Malte Pehl, Fachanwalt für Arbeitsrecht, über vertragsrelevante Besonderheiten, die Unternehmen beim Eingehen eines Arbeitsvertrages mit einem dualen Studierenden zu beachten haben.


"Wir wollten mit der Veranstaltung verdeutlichen, dass das duale Studium eine zielführende Option sein kann, um neue Anreize als Unternehmen zu setzen. So kann die Arbeitgeberattraktivität erhöht werden, um mehr, besser ausgebildete und zielstrebigere Bewerber  für  bereits vorhandene Ausbildungsplätze zu gewinnen. Letztendlich wollen wir jungen hochqualifizierten Menschen Karriere- und Studienmöglichkeiten hier im Kreis Unna bieten, damit diese nicht in andere Metropolregionen abwandern, sondern langfristig an die Region und die Unternehmen im Kreis Unna gebunden werden," so Julian Pflichtenhöfer.

Die Veranstaltung fand im Rahmen des Projektes "Wissen schafft Erfolg" statt.

 

Gefördert aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes NRW:

 

 

 

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