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15. November 2017 Zurück

FH Dortmund kooperiert mit F&T LaSiSe

Bei dem Bild handelt es sich um eine Luftaufnahme des F&T LaSiSe-Testgeländes.

Die FH Dortmund wird das F&T LaSiSe-Testgelände unter anderem für Praxistests in der Fahrzeugentwicklung nutzen. Foto: F&T LaSiSe

Die Fachhochschule Dortmund kooperiert künftig mit dem Forschungs- und Technologiezentrum Ladungssicherung Selm gGmbH (F&T LaSiSe). Das teilten beide Partner jetzt in einer Pressemitteilung mit.
Ziel der Kooperation sei eine langfristige Zusammenarbeit im Bereich der Lehre und Forschung für den Studiengang Fahrzeugentwicklung sowie für die Forschung im Bereich der Ladungssicherung, heißt es.

Im Zuge der Kooperation werde die FH Dortmund beispielswiese Praktika für die Studierenden auf der Teststrecke des F&T LaSiSe anbieten. Darüber hinaus werde die Fachhochschule Büroräume und eine Halle für die Arbeit an Fahrzeugen wie beispielsweise den teils selbst entwickelten Elektrofahrzeugen „E4x4“ und „de Spyder“ beziehen. Ein weiteres wichtiges Element der Kooperation sei die gemeinsame Beantragung von Forschungsprojekten rund um die Themen Digitalisierung und Fahrzeugtechnik in Verbindung mit Ladungssicherung.

Die Fachhochschule Dortmund bringe ihre langjährigen Erfahrungen in den Bereichen der
Fahrwerks-, Antriebs-, Mess- und Reglungstechnik, der Messdatenerfassung, -analyse und -auswertung sowie im Bereich von datenbankgestützten Kommunikationssystemen in die neue Partnerschaft ein.

André Bubenzer, Geschäftsführer der F&T LaSiSe, sieht in der Zusammenarbeit mit der Fachhochschule eine Stärkung des eigenen Profils: „Durch die enge Partnerschaft und die gegenseitige Partizipation von Erfahrung und Know-How werden wir unseren Aufgaben als Forschungs- und Technologiezentrums für Ladungssicherung noch mehr gerecht“, wird er in der Mitteilung zitiert.

„Wir haben uns auf die Fahnen geschrieben, unsere Studierenden bestmöglich zu betreuen und auszubilden“, so Prof. Dr. Wilhelm Schwick, Rektor der FH Dortmund. „Mit der Kooperation bieten wir ihnen die Möglichkeit, selbst entwickelte Fahrzeuge unter realen Bedingungen zu testen“.

Für den Dekan des Fachbereichs Maschinenbau, Prof. Dr. Thomas Straßmann, hat die Kooperation mit LaSiSe einen doppelten Nutzen: „Sie eröffnet uns weitere Potenziale für unsere Forschungsaktivitäten im Bereich der Fahrzeugentwicklung und sorgt für noch mehr Praxisnähe in unserer Ausbildung.“
Konkret wird der Fachbereich das Gelände zwischen Lünen und Selm unter anderem für die Praxistests von eigenen Modellen nutzen. „Diese Option erlaubt es uns, Fahrzeuge mit neu entwickelten Komponenten zu erproben, was im städtischen Bereich nicht möglich wäre. Wir können Fahrwerktests durchführen, Steuergeräte für E-Motoren unmittelbar vor Ort umprogrammieren oder das Schleuderverhalten erproben“, erläutert der Leiter des Studiengangs Fahrzeugentwicklung, Prof. Dr. Klaus Eden. Die neue Teststrecke mache nicht nur die Fahrzeuge fit, sondern sei auch ein Plus für die Lehre.

Ralf Damberg sieht auch für die F&T LaSiSe Vorteile für die Aus- und Weiterbildung: „Aus den gewonnenen Erkenntnissen werden wir weitere praxisnahe Schulungen ableiten und den Forschungsstand zur Ladungssicherung noch stärker vorantreiben können“, heißt es in der Mitteilung abschließend.

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Ute Heinze

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