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29. September 2016 Zurück

Herbstbelebung auf dem Arbeitsmarkt

Die Zahl der Arbeitslosen sank im Kreis Unna im September um 622 Personen (-3,5 Prozent) auf 17.075 Arbeitslose, wie die Agentur für Arbeit Hamm jetzt mitteilt. Im Vergleich zum Vorjahr ging die Arbeitslosigkeit laut der aktuell vorgelegten Zahlen um 4,7 Prozent (-843 Arbeitslose) zurück. Die Arbeitslosenquote betrugt im Berichtsmonat unverändert 8,2 Prozent, heißt es in der Mitteilung.


Die Arbeitslosigkeit sank in allen Kommunen im Kreis Unna. Dabei war der prozentual stärkste Rückgang in Holzwickede (-6,8 Prozent bzw. 40 auf 545) und Unna (-5,9 Prozent bzw. 131 auf 2.093) zu verzeichnen. Danach folgen Fröndenberg (-5,4 Prozent bzw. 39 auf 684), Bönen (-5,0 Prozent bzw. 36 auf 681), Kamen (-3,9 Prozent bzw. 80 auf 1.963), Schwerte (3,7 Prozent bzw. 62 auf 1.602), Werne (-3,4 Prozent bzw. 35 auf 991), Lünen (-3,3 Prozent bzw. 173 auf 5.001), Selm (-2,3 Prozent bzw. 20 auf 861) und Bergkamen (-0,2 Prozent bzw. 6 auf 2.654).


Thomas Helm, Vorsitzender der Geschäftsführung der Agentur für Arbeit Hamm, bilanziert: „Die Herbstbelebung zeigt ihre Wirkung. In allen Kommunen des Kreises nahm die Arbeitslosigkeit ab. Dieses positive Ergebnis zeigt sich auch beim Rückgang der Jugendarbeitslosigkeit. Wie erwartet, wurde die Jugendarbeitslosigkeit zum Vormonat deutlich reduziert. Auch wenn der Zugang von offenen Stellen rückläufig erscheint, so ist der Bestand an offenen Stellen für Fachkräfte im Kreis Unna ungebrochen hoch. Ich erwarte, dass sich dieser positive Trend auch im Oktober fortsetzt."

Zum Hintergrund: Die Jugendarbeitslosigkeit (15 bis 25 Jahre) sank im September um 52 Personen (-15,8 Prozent) auf 277. Im Jahresvergleich sind dies 15 junge Arbeitslose (-5,1 Prozent) weniger.


Sozialversicherungspflichtige Beschäftigung

Ende März 2016, dem letzten Quartalsstichtag mit gesicherten Angaben, belief sich die sozialversicherungspflichtige Beschäftigung auf 122.824. Gegenüber dem Vorjahresquartal war das eine Zunahme um 4.085 (3,4 Prozent). Im Vergleich zum Vorquartal sank die Anzahl der Beschäftigten um 177. Nach Branchen gab es absolut betrachtet die stärkste Zunahme bei Heimen und Sozialwesen (+898 Beschäftigte); am ungünstigsten war dagegen die Entwicklung in der Metall- und Elektroindustrie sowie Stahlindustrie, einem Teilbereich des Verarbeitenden Gewerbes (-168 Beschäftigte).

Quelle: Agentur für Arbeit Hamm

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