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21. September 2015 Zurück

Innovative Konzepte begeistern bei Bio-Gründer-Wettbewerb

Die stolzen Gewinner und ihre Gratulanten. Foto: Bio-Security

Über 120 Gäste aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik trafen sich in der vergangenen Woche im Bönener Kompetenzzentrum Bio-Security um die Sieger des Bio-Gründer Wettbewerbs 2015 zu küren.

Und die Wahl fiel schwer: Von der gebackenen Verpackung für den Burger, über ein neues Entspannungsgetränk, bis hin zu einem ökologischen Schutz zur Schneckenabwehr hatten die Bewerber viele spannende Ideen und Konzepte im Gepäck. 

„Unsere Gutachter waren auch in diesem Jahr wieder begeistert darüber, welch innovative Konzepte eingereicht wurden. Die rege Diskussion während der Preisverleihung zeigt uns, dass die vorgestellten Konzepte absolut den Zeitgeist treffen“ freute sich Dr. Christian Rose, Geschäftsführer des Bio-Security Zentrums und Veranstalter des Wettbewerbes.

 

Platz 1:

Am meisten überzeugte die Jury dabei das Konzept von "Alethia Wood", einer Ausgründung der Universität Greifswald. Das dreiköpfige Team hatte ein völlig neuartiges Beschichtungsverfahren entwickelt, mit dem die Oberfläche von Holz den Charkter von Glas erhält. Schwer entflammbar, witterungsbeständig und kratzfest - empfiehlt sich das so bearbeitete Holz für völlig neue Einsatzgebiete. 

 Die drei Gründer planen noch bis Ende 2015 einen marktreifen Prototyp zu entwickeln, um dann innerhalb der nächsten fünf Jahre die Technologie über Nischenmärkte als gesundheits- und umweltfreundlichen Holz- und Naturfaserschutz zu etablieren.

TEAM: Daniel Hupel, Jan David Schütter, Sebastian Riesebeck

https://www.facebook.com/alethiawood

 

Auf den Plätzen 2 und 3 landeten die Teams "Das Nanolabor" aus Braunschweig und "Solvoluta" aus Kiel.

 

Platz 2:

Das Team „Das Nanolabor“ kommt von der Technischen Universität Braunschweig. Der in der Arbeitsgruppe von Prof. Tinnefeld entwickelte Ansatz hat das Ziel Krankheiten frühzeitig zu diagnostizieren. Aktuell ist eine aufwändige Diagnostik zum Krankheitsnachweis notwendig. Zukünftig soll mittels physikalischer Signalamplifikation eine schnellere und einfachere Vor-Ort-Diagnose möglich sein. Gelingt es diese Technologie in der Diagnostik einzusetzen, wird den Menschen viel Leid erspart.

TEAM: Dr. Birka Lalkens, Dr. Guillermo Acuna, Carolin Vietz, Sofiène Roussel, Prof. Philip Tinnefeld

https://www.tu-braunschweig.de/pci/research/tinnefeld

 

Platz 3:

Das Team "Solvoluta" aus Kiel will den Schnecken nicht an die Kragen, möchte sie wohl aber von den Beeten fernhalten. Dies gelingt durch den neuentwickelten Anstrich Schnexagon, der eine Bindung des Schneckensekrets mit der Oberfläche nicht zulässt. Die Schnecken rutschen einfach ab und können sich auf den mit Schnexagon behandelten Oberflächen nicht fortbewegen. Somit stellt dieser Anstrich eine Schneckenabwehr dar, die rein natürlich wirkt.

TEAM: Nadine Sydow, Sandro Böhm, Rickert Brand

http://www.solvoluta.de/

 

 

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