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04. Dezember 2017 Zurück

Land fördert Breitbandausbau in fünf Kommunen

Das Bild zeigt Walter Kärger (v.l.n.r), Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Roland Schäfer. Der Minister hält den Breitbandbescheid in den Händen.

Walter Kärger (l.) und Roland Schäfer (r.) nahmen den Bescheid für Bergkamen, Bönen und Kamen von Minister Pinkwart entgegen.

Das Bild zeigt Walter Kärger (v.l.n.r), Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Roland Schäfer. Der Minister hält den Breitbandbescheid in den Händen.

Stepahn Schwager (l.) nahm gemeinsam mit Friedhelm Bosse-Wyczisk (r.) die Förderurkunde für Selm in Empfang. Fotos: MWIDE NRW/R.Pfeil

Bergkamens Bürgermeister Roland Schäfer und weitere Vertreter der Städte Bergkamen, Bönen, Kamen, Selm und Fröndenberg nahmen jetzt gemeinsam mit dem Breitbandkoordinator des Kreises Unna, Friedhelm Bosse-Wyczisk, in Düsseldorf Förderbescheide für den Breitbandausbau von NRW Wirtschafts- und Digitalminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart entgegen.
Mit der Übergabe der Förderbescheide löste die Landesregierung ihr Versprechen ein, alle NRW-Projekte, die eine Bundesförderung für den Breitbandausbau erhalten haben, mit Landesmitteln zur Hälfte kozufinanzieren. Die Förderbescheide aus Berlin hatten die Kommunen bereits im September dieses Jahres erhalten.

Bergkamen, Kamen und Bönen haben sich für den Breitbandausbau zusammengeschlossen und sich für das so genannte Betreibermodell entschieden, so dass das Trio langfristig Eigentümer der Netzinfrastruktur wird. Die Federführung der Kooperation liegt bei der Stadt Bergkamen. Der Bund förderte die Initiative mit 6,5 Millionen Euro. Die gleiche Summe kommt nun vom Land.
Auch Fröndenberg profitiert: Die Ruhrstadt erhielt bereits 1,155 Millionen Euro vom Bund. In Düsseldorf nahm Wirtschaftsförderin Anna Wehrmann nun einen Förderbescheid über die gleiche Summe vom zuständigen Minister entgegen.

Zudem gehört Selm zu den Kommunen, die im Kreis Unna von der Bundes- und Landesförderung profitieren. Die Stadt darf sich über eine Förderung von rund 7,4 Millionen Euro freuen, die sich Land und Bund teilen. Die Förderzusage vom Land erfolgte ebenfalls in der vergangenen Woche im zuständigen Ministerium.
Fröndenberg und Selm haben Förderanträge gestellt, um die Wirtschaftlichkeitslücke bei der Versorgung zu schließen. Die Wirtschaftlichkeitslücke entsteht dem Betreiber dadurch, dass die Kosten für Ausbau und Anbindung späteren Einnahmen, die der Betreiber erzielt, übersteigen. Diese Lücke schließen die beiden Städte durch die Förderung von Bund und Land.

Friedhelm Bosse-Wyczisk unterstützt die Kommunen als Breitbandkoordinator des Kreises dabei, den Ausbau mit schnellem Internet voranzutreiben. Er erklärt: „Selm, Fröndenberg, Bergkamen, Kamen und Bönen können sich nun auf die Suche nach Unternehmen machen, die die weißen Flecken schließen und die Umsetzung des Glasfaserausbaus in Angriff nehmen. Durch die Förderung von Bund und Land kommen dem Kreis Unna nun rund 23 Millionen Euro für die Versorgung mit Breitband zu Gute", freut sich Friedhelm Bosse-Wyczisk. Er arbeitet derzeit daran, dass die Gemeinde Holzwickede und die Stadt Lünen künftig ebenfalls von der Bundes- und Landesförderung profitieren. Weiterhin wird das Ziel des eigenwirtschaftlichen Ausbaus im Kreis durch die Versorger und Telekommunikationsanbieter weiterverfolgt.

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Ute Heinze

Ute Heinze

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