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16. Mai 2017 Zurück

NIRO-Vorstand besucht Werk der Siemens AG

Das Bild zeigt den NIRO-Vorstand vor dem Siemens-Striftzug.

Der NIRO-Vorstand war bei Siemens in Amberg zu Gast. Foto: NIRO

Mit vielen neuen Eindrücken kehrten die Mitglieder des NIRO-Vorstandes von ihrem Firmenbesuch des Elektronikwerkes Amberg der Siemens AG zurück. Die Entscheider des Netzwerkes Industrie Ruhr Ost e. V. statteten dem Werk am Rande ihrer Vorstandssitzung Mitte Mai in Nürnberg einen Besuch ab.
Professor Jochen Deuse, NIRO-Vorstandsmitglied und Leiter des Instituts für Produktionssysteme an der TU Dortmund, verbindet eine lange Zusammenarbeit mit den Verantwortlichen des dortigen Werks. Deshalb hatte er die Stippvisite ermöglicht.

Dr. Gunter Beitinger, Leiter des Elektronikwerkes Amberg, und Herbert Herbst aus der Digital Factory Division gaben Einblicke in die wesentlichen Elemente der "intelligenten" Fabrik von morgen.
Die Siemens AG beschäftigt am Standorts Amberg 5.000 Mitarbeiter, davon arbeiten 1.500 Mitarbeiter im Elektronikwerk. Siemens ist Weltmarktführer auf dem Gebiet elektronischer Steuerungen. Das Elektronikwerk Amberg ist hierzu das Vorzeigewerk. Seit der Gründung 1989 produziert Siemens an diesem Standort speicherprogrammierbare Steuerungen vom Typ Simatic. Sie dienen dazu, Maschinen und Anlagen zu automatisieren und dadurch Zeit und Kosten zu sparen sowie die Produktqualität zu erhöhen.

Bereits heute kommunizieren dort Produkte und Maschinen und sämtliche Prozesse sind IT-optimiert und -gesteuert – bei minimaler Fehlerquote. Die Fertigung funktioniert weitgehend automatisiert. 75 Prozent der Wertschöpfungskette bewältigen Maschinen und Computer eigenständig, ein Viertel der Arbeit wird von Menschen erledigt.

Das Elektronikwerk Amberg ist das Idealbeispiel für die Anwendung der „Digital Enterprise Platform“ von Siemens. Hier wird produziert, wie es in zehn Jahren Standard sein könnte. Die Produkte steuern ihre Fertigung selbst. Sie teilen den Maschinen über den Produktcode mit, welche Anforderungen sie haben und welche Produktionsschritte als nächstes nötig sind. Siemens zählt damit zu den Vorreitern auf dem Weg zu Industrie 4.0.

Der NIRO-Vorstand war beeindruckt und dankte den Verantwortlichen des Werkes für die spannenden Einblicke.

Text: Anna Rommel/Ute Heinze

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