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29. August 2017 Zurück

Pluspunkt Familie: Unternehmen stellen sich vor

Das Bild zeigt Veronika Born (l.) und Olga Dezindorf. Veronika Born hält ein Schild in die Kamera auf dem Feedback zu lesen ist. Auf dem Schild, das Olga Dezinforf hält, ist Wertschätzung zu lesen.

Veronika Born (l.) und Olga Dezindorf berichteten über die familienfreundlichen Maßnahmen im Betrieb.

Insgesamt 15 Unternehmen und eine Kommune haben sich für den Wettbewerb "Pluspunkt Familie -Familienfreundliches Unternehmen Kreis Unna" beim Bündnis für Familie Kreis Unna beworben. Einigen Unternehmen statteten die Interviewteams jetzt einen Besuch ab. So war ein Team bei der AuK Alten- und Krankenpflege GmbH in Bergkamen zu Gast, um sich vom Konzept des Betriebes zu überzeugen.

Das Unternehmen bietet den Beschäftigten gerade in Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Kinderbetreuung viele Pluspunkte. Mitarbeitende erhalten einen Zuschuss zu den Betreuungskosten, wenn der Nachwuchs in der Kita oder von einer Tagesmutter betreut wird. Falls es mit der Betreuung der Kleinen doch mal ein Problem gibt, sind die Jungen und Mädchen auch im Betrieb gern gesehen. So wurde eigens ein Spielzimmer eingerichtet. Personalentwicklerin Olga Dezindorf: "Gerade am Übergang von der Kita in die Schule kann es in den Sommerferien vorkommen, dass die Kinderbetreuung nicht nahtlos gesichert ist. Dann sind unsere Mitarbeiterinnen froh, wenn sie ihr Kind mit zur Arbeit bringen können."

Eltern profitieren zudem von einem Maßnahmenkatalog, den die Beschäftigten selbst entwickelt haben. Mütter und Väter können aus diesem ein oder zwei Vorzüge auswählen, die ihnen dabei helfen, Beruf und Familie besser zu vereinbaren. Sie können beispielsweise ihren Dienst erst nach 7:00 Uhr beginnen oder eine längere Pause in Anspruch nehmen. Auch ermöglicht der Betrieb einer Mutter mit Kind eine Ausbildung in Teilzeit zur Kauffrau im Gesundheitswesen.

Um den Kontakt zu Mitarbeitenden in Elternzeit zu halten, sind diese bei sämtlichen Aktivitäten der Belegschaft willkommen. In einem Rückkehrgespräch werden alle Details des beruflichen Wiedereinstieges geregelt, um das Zurückkommen für alle Beteiligten möglichst reibungslos zu ermöglichen.

Auch was die Vereinbarkeit von Beruf und Pflege angeht, bietet das Team um Geschäftsleiterin Veronika Born den Beschäftigten allerhand Vorteile. Als der Ehemann einer Mitarbeiterin erkrankte, ermöglichte das Unternehmen ihr, über die gesetzlich verankerte Pflegezeit hinaus eine einjährige Freistellung, um die Pflege selbst übernehmen zu können. Nach den zwölf Monaten erhielt sie die Chance, stufenweise mit reduzierter Stundenzahl wieder einzusteigen. Mittlerweile arbeite sie Vollzeit.
Generell ist es Veronika Born ein Anliegen, gemeinsam mit Mitarbeitenden nach tragbaren Lösungen zu suchen.

Ansprechpartner/in

Ute Heinze

Ute Heinze

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