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30. September 2016 Zurück

RSA gewinnt Innovationspreis „MM Award 2016“

Nahmen den Preis entgegen: Geschäftsführer Thomas Berg und Entwicklungsleiter Stephan Feldhoff.

Große Freude bei der im Schwerter Industriegebiet Nattland ansässigen RSA cutting systems GmbH: Mit der im April 2016 erstmals vorgestellten Lagensäge RASACUT LS 150 gewann das Unternehmen den international renommierten „MM Award 2016“ in der Kategorie „Trenntechnik“. Mit dem Preis werden herausragende Innovationen in der Metallverarbeitung gewürdigt, die den Anwendern, der Umwelt und der Gesellschaft einen enormen Nutzen verschaffen. Der Preis wurde im Rahmen einer Feierstunde von dem RSA-Geschäftsführer Dipl. Wirt.-Ing., Dipl.-Ing. Thomas Berg und Entwicklungsleiter Stephan Feldhoff am 13. September 2016 anlässlich der Messe AMB – Internationale Ausstellung für Metallbearbeitung – in Stuttgart entgegengenommen, wie das Unternehmen jetzt in einer Pressemitteilung erklärt.

RSA produziert nach eignenen Angaben mit mehr als 100 Mitarbeitern Hochleistungs-Kaltkreissägen, Entgratsysteme, Industriebürsten und Sägeblätter für den Weltmarkt. Die Produkte werden unter anderem in der Automobil- und Möbelindustrie sowie dem Stahlhandel höchst erfolgreich eingesetzt. Das 1971 in Lüdenscheid gegründete Unternehmen ist seit 2012 in Schwerte ansässig und mittlerweile die größte Firmenansiedlung im Industriegebiet Nattland. Als Grund für die Standortwahl nennen die beiden seit 2010 verantwortlichen RSA-Geschäftsführer Thomas Berg und Markus Sommer die enorme Unterstützung durch die Wirtschaftsförderung Unna sowie den Schwerter Bürgermeister Heinrich Böckelühr.


Nur noch eine statt vier Maschinen


Mithilfe ihrer neu entwickelten Servospannung kann die Lagensäge RASACUT LS 150 besonders dünnwandige Rohre sowie solche mit einem schwierigen Verhältnis zwischen Durchmesser und Wandstärke sowie mit hohen Festigkeiten größer als 1.200 N/mm² im Einzel-, Doppel- oder Dreifachschnitt sägen, heißt es in der Mitteilung. Sie ersetzt damit gleich drei Kaltkreissägen oder vier Bandsägen. Außerdem lassen sich mit der RSA-Innovation nun auch solche Werkstücke deutlich rationeller sägen, die vorher mit einer aufwändigen Laserbearbeitung hergestellt wurden. Ein weiterer Vorteil ist, dass nach dem Sägen nahtlos weitere Fertigungsschritte wie Entgraten, Fasen, Prüfen, Waschen, Trocknen und Abstapeln mit einer Gesamtanlage ausgeführt werden können, so das Unternehmen weiter.

Der Wert der mit der Lagensäge RASACUT LS 150 erreichbaren Material- und Stromeinsparung könne sich auf mehr als 300.000 Euro pro Jahr summieren. Damit sei die Maschine nicht nur überaus wirtschaftlich, sondern leiste auch einen großen Beitrag zur Energieeinsparung sowie zum verantwortlichen Umgang mit wertvollen Ressourcen.

Text: RSA cutting systems GmbH (Christina Ebmeyer)

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