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21. Juni 2016 Zurück

WFG erhält 50.000 Euro für den Breitbandausbau

Nahm den Förderbescheid von Bundesminister Alexander Dobrindt in Berlin entgegen: WFG-Mitarbeiter Jens Büchting (Mitte). Foto: Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna (WFG) erhält 50.000 Euro aus dem Bundesförderprogramm für den Breitbandausbau. Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur, überreichte den Förderbescheid am Montag in Berlin an WFG-Mitarbeiter Jens Büchting.
„Mit der Förderung können wir nun Ausbauprojekte für schnelles Internet im Kreis Unna weiter voranbringen", freut sich WFG-Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom und fügt hinzu: „Die Mittel werden zunächst genutzt, um ein Konzept für den Breitbandausbau im Kreis Unna bei einem externen Experten in Auftrag zu geben." Dieses Konzept solle in Abstimmung mit den Kommunen Lösungen und Möglichkeiten aufzeigen, wie es künftig gelingen könne, die peripher gelegenen Gewerbegebiete durch eine Hauptleitung (Backbone) an das schnelle Internet anzubinden, so der WFG-Geschäftsführer weiter. Mit dem Förderbescheid sei eine erste wichtige Hürde zur besseren Versorgung der Unternehmen und Betriebe im Kreis Unna mit leistungsfähigem Breitband genommen.
Bereits in der Vergangenheit hatte die WFG kreisweite Breitbandforen initiiert. Im Rahmen dieser Treffen verständigten die Teilnehmer sich darauf, den Glasfaserausbau als zukunftsweisende Technologie in den zehn Städten und Gemeinden zu forcieren.
Neben der WFG nahmen am Montag auch Vertreter der Stadt Bergkamen und der Stadt Fröndenberg/Ruhr ihre Förderbescheide vom Bundesminister in Berlin entgegen. Die Stadt Werne profitiert ebenfalls seit Anfang des Jahres von der Förderung.
„Das Bundesförderprogramm für schnelles Internet ist ein Riesenerfolg. Die große Nachfrage der Kommunen hält unvermindert an: Täglich erreichen uns neue Förderanträge, die wir schnell und unbürokratisch entscheiden. Wir machen allen Kommunen und Landkreisen ein Angebot, das Bundesprogramm zu nutzen, damit es bis 2018 auf der Landkarte keine weißen Flecken mehr gibt“, so Minister Dobrindt bei der gestrigen Verleihung.
Er wies darauf hin, dass sein Ministerium in einem zweiten Schritt Fördermittel von bis zu 15 Millionen Euro je Projekt vergebe, um die Umsetzung von Ausbauprojekten zu fördern.
Seit Beginn des Bundesprogramms am 18. November 2015 konnten laut Angaben des Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur bereits 519 Förderanträge von Kommunen und Landkreisen aus ganz Deutschland positiv beschieden werden. Mit dem Bundesförderprogramm sollen unterversorgte Gebiete einen Netzzugang von mindestens 50 Mbit pro Sekunde erhalten. Insgesamt stehen für die Breitbandförderung aus Bundesmitteln rund 2,7 Milliarden Euro bereit.

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Ute Heinze

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