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16. November 2017 Zurück

Workshop: Flexible Arbeitsorganisation

Das Bild zeigt die Teilnehmenden des Workshops in den Räumen der Busemann GmbH in Bergkamen.

Der Workshop stieß auf reges Interesse. Foto: A. Jauer

Unter dem Motto „Familienfreundlichkeit durchdacht: Flexible Arbeitsorganisation in der Praxis" hatte das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Westfälisches Ruhrgebiet (Competentia) jetzt zu einem Workshop bei der Busemann GmbH in Bergkamen eingeladen.

20 Teilnehmende aus zwölf Unternehmen unterschiedlicher Branchen (Lebensmittelherstellung und -handel, ambulante Pflege, Personaldienstleistung, IT, KFZ-Handel, Gasmesstechnik, Ergotherapie, Kältetechnik, Entsorgung, Energiewirtschaft, Apotheke) interessierten sich dafür, mit flexibler Arbeitsorganisation Doppelbelastungen von Beschäftigten entgegenzuwirken und sich Vorteile im Wettbewerb um die klügsten Köpfe zu verschaffen.

„Für neun von zehn Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern mit Kindern sind familienfreundliche Angebote mittlerweile mindestens genauso wichtig, wie die Höhe des Gehalts",  ist Anke Jauer von Comptentia überzeugt. „Wer motivierte und leistungsbereite Beschäftigte für sich gewinnen möchte, wird dafür sorgen, dass diese Beruf und Familie unter einen Hut bekommen können. Flexible Arbeitsorganisation ist ein wesentlicher Baustein für diese Vereinbarkeit", so Jauer weiter.

Referentin Britta Lohse erläuterte anhand bewährter Praxisbeispiele, wie eine Reorganisation von Arbeitsabläufen durch Einbindung der Beschäftigten gelingen kann und wie der Einsatz digitaler Medien die Kommunikation und Zusammenarbeit fördert.

Zudem erarbeiteten die Teilnehmenden anhand eines komplexen konkreten Beispiels Umsetzungsmöglichkeiten einer flexiblen Arbeitsorganisation bezogen auf die Unternehmensbereiche Führung, Personaleinsatz und -qualifizierung sowie Digitalisierung und Kommunikation.

Referentin Britta Lohse stellte zudem das Förderprogramm unternehmenswert:Mensch Plus vor, das bei der Umsetzung personalpolitischer und arbeitsorganisatorischer Veränderungsprozesse genutzt werden kann. Voraussetzung ist, dass das Unternehmen weniger als 250 Beschäftigte hat und dass eine digitale Umgestaltung innerhalb des Betriebes geplant ist.

„Die vorgestellten Lösungen aus der Praxis lassen sich direkt im Unternehmen umsetzen oder können genutzt werden, um betriebsspezifische Maßnahmen zu entwickeln," erläuterte Anke Jauer von Competentia. Der Austausch der Personalverantwortlichen zu eigenen Aktivitäten wurde auch in diesem Workshop intensiv genutzt.

Die anschließende Betriebsführung stieß auf großes Interesse, um beispielsweise Hygiene- und Sicherheitsvorgaben in der Lebensmittelproduktion oder auch die unterschiedlichen Eigenschaften verschiedener Maissorten für die Produktion von Popcorn kennenzulernen.
Bei der Umsetzung der erarbeiteten Lösungen, dem so genannten „Nachspiel", bietet das Competentia-Team im Anschluss an den Workshop individuelle Unterstützung für die Betriebe an.
Hier helfen Anke Jauer und Matthias Müller gerne weiter.

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Ute Heinze

Ute Heinze

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