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31. Januar 2018 Zurück

Zahl der Arbeitslosen kreisweit gestiegen

Die Zahl der Arbeitslosen ist im Januar 2018 im Kreis Unna um 809 Personen (+5,3 Prozent) auf 15.973 gestiegen. Im Vergleich zum Vorjahresmonat ging die Arbeitslosigkeit um 1.516 Personen (-8,7 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote beträgt aktuell 7,6 Prozent, wie die Agentur für Arbeit Hamm mitteilt, die auch für den Kreis Unna zuständig ist.

„Erwartungsgemäß kam es im Januar nicht zu einer Fortschreibung sinkender Arbeitslosenzahlen“, bilanziert Thomas Helm den abgelaufenen Monat auf dem Arbeitsmarkt im Kreis Unna. Wichtiger als der monatliche Vergleich ist dem Chef der Hammer Arbeitsagentur aber der Blick zurück auf den Januar des Vorjahres: „Ein Anstieg an Arbeitslosen in den Wintermonaten ist absolut normal. Dass aktuell allerdings über 1.500 Menschen weniger ohne Arbeit sind als noch im vergangenen Januar, ist auf jeden Fall Grund zur Freude“, wird er in der Mitteilung zitiert. Für Thomas Helm ein Beleg dafür, dass die regionale Wirtschaft nach wie vor floriert. Für den Februar rechnet der Agenturchef erneut mit einer leicht steigenden Arbeitslosenquote, allerdings werde sich diese ab März wieder reduzieren.

Entwicklung in einzelnen Personenkreisen
Im Kreis Unna leben derzeit 1.256 Arbeitslose, die das 25. Lebensjahr noch nicht erreicht haben. Die Anzahl der jungen Arbeitslosen stieg um 211 (+20,2 Prozent). Im Vorjahresvergleich ist der Bestand um 40 Jugendliche (+3,3 Prozent) gewachsen, heißt es in der Mitteilung der Agentur.
Rund ein Fünftel aller Arbeitslosen hat das 55. Lebensjahr überschritten. Im Januar wurden 3.236 ältere Arbeitslose in den Arbeitsagenturen und dem Jobcenter im Kreis Unna gemeldet. Dies entspricht einem Anstieg um 62 Personen (+2,0 Prozent) gegenüber dem Vormonat. Vor zwölf Monaten gab es 285 ältere Arbeitslose (+8,1 Prozent) mehr.
Aus der Statistik geht hervor, dass 3.765 Arbeitslose keinen deutschen Pass haben. Das sind 215 Arbeitslose (+6,1 Prozent) mehr als im Vormonat. Im Januar 2017 waren 286 ausländische Arbeitslose (+7,1 Prozent) mehr gemeldet. Neben dieser statistischen Auswertung weist eine weitere Erhebung Daten über Personen im Kontext von Fluchtmigration aus. Im Berichtsmonat liegt der Bestand bei 899 geflüchteten arbeitslosen Menschen.
Die Langzeitarbeitslosigkeit stieg im Berichtsmonat an. Die Zahl hat sich um 59 Personen (+0,9 Prozent) auf 6.381 erhöht. Im Vorjahresvergleich sind das 857 Personen (-11,8 Prozent) weniger.


Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

Die Arbeitslosigkeit wuchs in allen zehn Kommunen des Kreises Unna. Den prozentual stärksten Anstieg verzeichnete Fröndenberg (+10,3 Prozent bzw. 53 auf 570). Danach folgen Werne (+8,1 Prozent bzw. 71 auf 947), Kamen (+7,4 Prozent bzw. 130 auf 1.881), Bergkamen (+7,2 Prozent bzw. 167 auf 2.495), Selm (+6,7 Prozent bzw. 57 auf 914), Lünen (+4,5 Prozent bzw. 201 auf 4.696), Schwerte (+4,4 Prozent bzw. 58 auf 1.380), Unna (+2,9 Prozent bzw. 54 auf 1.936), Bönen (+2,2 Prozent bzw. 14 auf 664) und Holzwickede (+0,8 Prozent bzw. vier auf 490).

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Ute Heinze

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