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23. Mai 2016 Zurück

Schollibotics 2.0 gewinnen Regionalentscheid der WRO

Sicherten sich den ersten Platz beim Regionalentscheid der WRO in Lünen: Jana Promesberger (2.v.l.) und Ronja Stahlhut (3.v.l.). WFG-Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom (1.v.l.), Landrat Michael Makiolla (2.v.r.) und Anica Althoff (WFG) gratulierten den beiden Siegerinnen.

Die Scholliboics 1.0 der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen sicherten sich den zweiten Platz beim Regionalentscheid der WRO im Hansesaal.

Jana Promesberger und Ronja Stahlhut haben am vergangenen Samstag den von der Wirtschaftsförderung Kreis Unna organisierten Regionalentscheid der World-Robot-Olympiad (WRO) unter dem Motto „Rap the Scrap - Roboter reduzieren, verwalten und recyceln Müll" gewonnen. Die beiden Schülerinnen der Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen setzten sich mit ihrem Team „Schollibotics 2.0" im Hansesaal in Lünen gegen elf weitere Teams aus dem Kreis Unna und der Region durch.
Bei dem Wettbewerb ging es für den technikbegeisterten Nachwuchs im Alter zwischen acht und 19 Jahren in der Open Category darum, einen Roboter zu bauen und zu programmieren. Der Kreativität der Teams, die sich aus bis zu drei teilnehmenden Jugendlichen und einem Coach zusammensetzen, waren dabei keine Grenzen gesetzt, da neben LEGO®-Technik alle anderen Baumaterialien und jede Programmiersprache zum Einsatz kommen durfte.
„Wir haben einen Roboter entwickelt, der Plastik wieder in Öl umwandelt. Durch diese Öl-Rückgewinnung könnte man dann in ärmeren Gebieten der Welt Öl als Antriebsstoff für Kraftfahrzeuge, Fischerboote, Öfen oder Herdplatten verwenden", erklärte Jana Promesberger. Gemeinsam mit Ronja Stahlhut wird sie nun am Deutschlandfinale der WRO teilnehmen. Mitte Juni werden die beiden Jugendlichen in Ludwigshafen auf andere Teams aus ganz Deutschland und auf ihre Schulkameraden, die „Schollibotics 1.0" treffen. Denn Samira Bergau, Tim Erpelding und Alexander Hauschopp, sie besuchen ebenfalls die Geschwister-Scholl-Gesamtschule Lünen, sicherten sich den zweiten Platz und werden somit auch am Deutschlandfinale teilnehmen. Ihre Idee beeindruckte die Jury ebenfalls: „Mit einer umfunktionierten Bohrplattform sammeln wir Plastik aus dem Meer. Das Plastik wird dann direkt zu Kunststoffgranulat verarbeitet", berichtete Samira Bergau.
Der vom Zeichenbüro Lünen ausgelobte Sonderpreis für ein Newcomer-Team ging an die Schüler der Peter-Weiss-Gesamtschule Unna. Rafi Osmani und Kerem Paul nahmen aus den Händen von Claudia Stahlhut und Ralf Schaefer vom Zeichenbüro eine Box mit Equipment zum Roboterbau entgegen.
Landrat Michael Makiolla und WFG Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom ließen es sich am Samstag  nicht nehmen, die einzelnen Teams für ihre erfolgreiche Teilnahme auszuzeichnen. Die Besucher, die nach Lünen gekommen waren, hatten nicht nur die Gelegenheit, den Teams beim Bauen, Programmieren und Basteln über die Schulter zu schauen: Organisatorin Anica Althoff vom zdi-Netzwerk Perspektive Technik hatte ein buntes Mitmachprogramm auf die Beine gestellt, an dem sich neben Unternehmen aus dem Kreis Unna auch eine Lüner Schule beteiligte. Ob Rennspülbürsten, Kältefahrrad oder Malroboter: Die kleinen und großen Gäste konnten an den Ständen mitmachen und ihr technisches Geschick unter Beweis stellen.

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Ute Heinze

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