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22. Juni 2015 Zurück

Stromversorgung im INLOGPARC gesichert

Timm Jonas (links) und Jürgen Braucks (rechts) von der GSW Kamen-Bönen-Bergkamen zeigten Karin Rose, Abteilungsleiterin Unternehmensservice der WFG Kreis Unna, und Robert Eisler, Fachbereichsleiter Planen/Bauen/Umwelt der Gemeinde Bönen, den Baufortschritt im INLOGPARC. Foto: WFG

GSW versorgt Bönener Gewerbegebiet mit neuer 10 KV-Leitung

Der Inlogparc in Bönen wächst und wächst – und mit ihm auch der Strombedarf. Um für weitere Ansiedlungen in Bönens größtem Gewerbegebiet gerüstet zu sein, errichten die Gemeinschaftsstadtwerke Kamen-Bönen-Bergkamen (GSW) eine neue Stromtrasse von der Umspannanlage Industriestraße zur Versorgungsstation am Kreisel Poilstraße/Edisonstraße. Ab Mitte August soll hier der Strom fließen.

Mit der Verlegung des Doppelkabels zum Schaltknoten an der Poilstraße schaffen die GSW die Voraussetzungen dafür, dass die Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) weitere energieintensive Ansiedlungen vorantreiben kann.

Obwohl die Auswirkungen auf die Infrastruktur im Gewerbegebiet erheblich sein werden, ist die Maßnahme für Außenstehende kaum sichtbar: Die je 16 Zentimeter dicken Rohre für die zwei 10-kV-Mittelspannungskabel werden unterirdisch verlegt. 2,1 Kilometer lang ist die neue Trasse. Per Bohrspülverfahren treibt ein Spezialunternehmen die Rohre voran. Die Arbeiten beginnen an der Pumpstation am Kreisel Poilstraße, wo die GSW vor vier Jahren einen Schaltknoten errichtet haben. Entlang der Poilstraße bis zur Autobahnbrücke liegen bereits sogenannte Leerrohre, die nun genutzt werden. Kurz vor der A2 zweigt die Trasse ab und verläuft parallel zur Autobahn – im weiteren Verlauf im Bett des Industriegleises in zwei Meter Tiefe. Schließlich kreuzen die Rohre den etwa fünf Meter tiefer liegenden Rexebach in einer Tiefe von sechs bis sieben Metern, ehe sie die Bahnstrecke Dortmund-Hamm unterqueren und in das Umspannwerk in der Industriestraße gelangen.

Die Energiemenge, die hier aus dem Hochspannungsnetz in das Bönener Verteilnetz eingespeist wird, variiert nach Bedarf und der Menge, die Windräder, Biogas- und Photovoltaikanlagen in Bönen in das Netz einspeisen. „Täglich benötigen wir im Schnitt 22 Megawatt gleichzeitige Leistung, die sich zu jeweils 50 Prozent auf das Industriegebiet sowie auf das übrige Gemeindegebiet verteilen“, schildert der Leiter des GSW-Netzservice Jürgen Braucks. Die eingespeiste Leistung aus den erneuerbaren Energien vor Ort kann hierbei maximal bis zu 14 Megawatt betragen.

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Ute Heinze

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