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08. Juni 2016 Zurück

Workshop zum Thema Resilienz

Führten durch den Workshop: Jessica Gedamu (links) und Maja Spee. Foto: Kreis Unna (Constanze Rauert)

In Kooperation mit der Kreisverwaltung hatte das bei der Wirtschaftsförderung Kreis Unna angesiedelte Kompetenzzentrum Frau & Beruf Westfälisches Ruhrgebiet (Competentia) für Dienstag, 7. Juni, zu dem Workshop „Förderung der Resilienz für Fach- und Führungskräfte" nach Unna eingeladen. 20 Vertreterinnen und Vertreter aus Unternehmen und Verwaltung, beispielsweise aus Bönen, Lünen, Holzwickede, Schwerte und Unna, waren der Einladung gefolgt. Als Referentinnen konnten Jessica Gedamu und Maja Spee von der unabhängigen und gemeinnützigen Organisation EAF Berlin.Diversity in Leadership gewonnen werden.

Ein Selbstcheck für Führungskräfte zu persönlichen, sozialen und arbeitsplatzbezogene Ressourcen, der Einfluss der Führungskultur im Unternehmen auf die Resilienz von Beschäftigten oder die Stärkung der psychischen Widerstandskraft durch Gesundheitsmanagement – im Rahmen des Workshops erarbeiteten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer, wie sie ihre eigene Stressresistenz und die ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fördern können. Die Führungskräfte interessierten sich ebenso dafür, wie durch gezielte Personalentwickung arbeitsbezogenen Ressourcen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter gestärkt werden können. Anhand eines Fallbeispiels wurden Faktoren zur Förderung der Resilienz aufgezeigt, wie beispielsweise Selbstverantwortung und Selbstwirksamkeit, Zukunftsorientierung und Optimismus sowie Beziehungspflege und Lösungsorientierung.

Für die eigene Arbeit konnten die Teilnehmenden neben Erfolgsfaktoren aus Forschung und Praxis, Übungen zur Förderung der psychischen Widerstandskraft  in Stresssituationen auch viele praktische Beispielen mitnehmen, die bereits in den Unternehmen angewendet werden.

„Die Anforderungen an Fach- und Führungskräfte steigen kontinuierlich", weiß Heidi Bierkämper-Braun, Gleichstellungsbeauftragte des Kreises Unna. Durch die zunehmende Digitalisierung und den stetigen Wettbewerbsdruck erhöhe sich die Intensität der Arbeit und der damit einhergehende Stress. „Gerade im Bezug auf die Vereinbarkeit von Beruf und Familie sehen sich Fachkräfte und Firmenleitungen mit immer neuen Herausforderungen konfrontiert, die es zu meistern gilt", so Anke Jauer von Competentia. Immer und überall erreichbar zu sein, gehört mittlerweile zur Normalität. „Umso wichtiger ist es, Führungskräfte psychisch und physisch zu stärken und zwar sowohl im Hinblick auf ihr Selbstmanagement als auch in Bezug auf die Führung der Beschäftigten", erklärt Anke Jauer abschließend.

Zu Competentia:
Unter dem Projektnamen Competentia fördert das nordrheinwestfälische Ministerium für Gesund-heit, Emanzipation, Pflege und Alter (MGEPA) aus Mitteln des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE) in den 16 Arbeitsmarktregionen Kompetenzzentren, die im Jahr 2012 aus der Landesinitiative Frau und Wirtschaft entstanden sind. Das Kompetenzzentrum Frau & Beruf Westfä-lisches Ruhrgebiet setzt sich aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Wirtschaftsförderungen Kreis Unna und Dortmund zusammen. Zielgruppe der Competentia-Angebote sind kleine und mittle-re Unternehmen. Competentia hat sich zum Ziel gesetzt, die Erwerbstätigkeit von Frauen qualitativ und quantitativ zu verbessern. Die Kompetenzzentren beraten kleine und mittlere Unternehmen dabei, weibliche Fachkräfte zu gewinnen und an sich zu binden, geben Tipps zur besseren Verein-barkeit von Familie und Beruf und helfen, die Potenziale der Frauen im Unternehmen weiterzuent-wickeln. Die Zentren bringen dazu regionale Akteurinnen und Akteure in Kontakt und unterstützen sie mit Informationen und konkreten Hilfestellungen.

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Ute Heinze

Ute Heinze

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