Lünen

Standortprofil Lünen

Die Lippe fließt direkt durch Lünen. Foto: nowofoto

Weit sichtbar ist der Strukturwandel der Stadt Lünen mit dem futuristisch anmutenden „Ufo“, mit dem Stardesigner Luigi Colani den Förderturm der einstigen Kohlezeche „Minister Achenbach IV“ krönte. Das ist aber längst vorbei. Mit der Schließung der letzten Zeche 1992 begann der Strukturwandel – mit stetigem Erfolg. Nicht mehr Kohle und Stahl, sondern ein vielfältiger Branchenmix zeichnet heute den Wirtschaftsstandort aus: Gesundheitswirtschaft, Kreislaufwirtschaft und Umwelttechnik, Maschinenbau und Backwarenherstellung bis hin zur Glasproduktion. Auf dem Gelände der ehemaligen Schachtanlage „Minister Achenbach IV“ ist Zukunft aus der Vergangenheit entstanden. Hier floriert heute ein modernes Technologiezentrum mit angeschlossenem Gründerzentrum. In modernen Produktions- und Dienstleistungsbetrieben arbeiten über 350 qualifizierte Fachkräfte in knapp 60 Unternehmen. Als Netzwerkknoten im Wissenstransfer bietet das Technologiezentrum die Plattform für Unternehmen, um mit den umliegenden Universitäten und Fachhochschulen kooperieren zu können. Innovative Unternehmer haben zum Ziel, aus ihrer eigenen Beschäftigung auf dem Gebiet der Kreislaufwirtschaft einen Investitions- und Ansiedlungsschwerpunkt unter dem Stichwort „NIL“ – Neue Industrie Lünen zu entwickeln. Für die strukturelle Erneuerung hält die Stadt attraktive Industrie- und Gewerbeflächen bereit. Kleine, mittlere und große Betriebe entwickeln hier ein produktives Miteinander. Das leistungsfähige Mittelzentrum Lünen liegt im Schnittpunkt der Bundesstraßen 54, 61 und 236 mit Anschlüssen an die Autobahnen A 1 und A 2 äußerst verkehrsgünstig. Mit vier Häfen und seiner Lage am Datteln- Hamm-Kanal ist Lünen an das westeuropäische Wasserstraßennetz ideal angebunden. Zwei Bahnhöfe und drei Bundesbahnstrecken garantieren gute Anschlüsse im Schienenverkehr.

Wohn- und Lebensort

Der Preußenhafen in Lünen. Foto: Stadt Lünen
Freizeitvergnügen im Lünener Seepark. Foto: Stadt Lünen

In Lünen lässt es sich bestens leben: Die bevorzugte Lage ihrer Stadt schätzen etwa 91.000 Einwohner. An der Nahtstelle von Ruhrgebiet und Münsterland gelegen, bietet der Landschaftsraum um Lünen mit seinen Wäldern, Wiesen und Feldern, den reizvollen Burgen und Wasserschlössern ein hohes Freizeit– und Naherholungspotenzial. Ob Spaziergänge in den stillen Lippeauen, Radwanderungen durch die Cappenberger Wälder oder Bootstouren auf dem Kanal – in Lünen macht Freizeit einfach Spaß. Mit der Eröffnung des Wasser- Wanderrastplatzes Preußenhafen am Dattel-Hamm-Kanal hat Lünen den ersten Schritt in die maritime Zukunft getan. Auf dem ausgebauten Leezenpatt kann jeder die schöne Stadtlandschaft auf seine Weise erfahren. Der zeitgemäße Wohnkomplex Lippezentrum am nördlichen Lippeufer fügt sich harmonisch in die gewachsenen Strukturen ein. Attraktiver Anziehungspunkt am Südufer ist der Gebäudekomplex „Die neue Mitte“ mit Kino, Café, Rathauserweiterung und Einkaufsmöglichkeit. Reges Treiben herrscht auch in der einladenden Fußgängerzone. In Lünen begegnet man Kunst und Kultur auf Schritt und Tritt: Moderne Skulpturen im öffentlichen Raum sorgen für Gesprächsstoff. Alle Schulformen werden vor Ort angeboten; bedeutende Hoch- und Fachhochschulen liegen schnell erreichbar in unmittelbarer Nähe.

Ansprechpartner/in

Luca Müller-Mateen

Luca Müller-Mateen

T
+49 2303 27-3090

Wirtschaftsförderung Kreis Unna

Friedrich-Ebert-Straße 19
59425 Unna
Postfach 20 22
59410 Unna

Tel.:02303 271690
Fax:02303 271490

postwfg-kreis-unnade
www.wfg-kreis-unna.de