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Maschinenbau/Intelligente regionale Wirtschaft
Indem Unternehmen durch Kooperationen gegenseitig von ihrem Wissen und ihren Erfahrungen profitieren, können sie ihre Ausgangsposition im Wettbewerb verbessern. Das Netzwerk Industrie RuhrOst e. V. – kurz NIRO – bietet seinen Mitgliedern hierfür jetzt die Basis: Mit dem Projekt „Intelligente regionale Wirtschaft“ (IRW) will es ihnen dabei helfen, Wissen zu bündeln und sich gegenseitig auszutauschen, um beispielsweise neue Produkte zu entwickeln und Prozesse zu verbessern.Dr. Michael Dannebom, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH (WFG), überbrachte jetzt die gute Nachricht: Rund 1,5 Millionen Euro stehen in den kommenden drei Jahren für das Projekt bereit. 50 Prozent davon trägt das Land aus dem Ziel 2-Programm der Europäischen Union, 15 Prozent steuert das Netzwerk Industrie RuhrOst e. V. aus seinen Mitgliedsbeiträgen bei, zehn Prozent kommt von dem BildungsCentrum der Wirtschaft gGmbH (BCW) in Essen, sieben Prozent vom Lehrstuhl für Arbeits- und Produktionssysteme an der TU Dortmund. Die verbleibenden 18 Prozent übernimmt die WFG. Das Projekt soll Unternehmen dabei helfen, Antworten auf zentrale Fragestellungen zu erhalten: Wer kann mir bei einer bestimmten Aufgabenstellung weiterhelfen? Wer könnte Partner für ein bestimmtes Vorhaben sein? Ein „wissensbasiertes Innovationsmanagement“ soll hierbei helfen. Um den Informationsfluss zwischen den Partnern zu erleichtern, wird im Rahmen des IRW-Projektes am Lehrstuhl für Arbeits- und Produktionssysteme an der TU Dortmund eigens eine neue Stelle eingerichtet. Die Partner setzen auf ganz konkrete Umsetzungspläne. So wollen sie durch moderierte Arbeitskreise eine Austauschplattform entwickeln, darüber hinaus ein Wissensmanagement aufbauen. Bei der Lösung von Personalengpässen, der Einführung neuer Technologien oder in den Einkaufsprozessen sollen sie außerdem von den erfolgreichen Beispielen anderer Unternehmen profitieren können – „internes Mentoring“ lautet hierzu das Stichwort. Das Projekt will zudem Kooperationen aktiv unterstützen und koordinieren. Gemeinsam mit der BCW-Gruppe können dabei zukunftsweisende Lösungen im Personalbereich erarbeitet werden. Christian Kwiatkowski, Geschäftsführer in der BCW-Gruppe, setzt auf die Region: „Die Dynamik begeistert uns. Gemeinsam mit NIRO-Unternehmen wollen wir neue Wege der Personalgewinnung beschreiten.“ Die Zielsetzung ist klar: „Wir wollen damit nicht nur das industrielle Cluster RuhrOst stärken, sondern auch einen Zuwachs an Beschäftigung in der Region erreichen“, schildert NIRO-Vorstand Josef Mertens, Geschäftsführer der Montanhydraulik GmbH.


Wie wichtig die Vernetzung von Wissen ist, verdeutlicht NIRO-Vorstandsmitglied Prof. Dr. Jochen Deuse vom Lehrstuhl für Arbeits- und Produktionssysteme an der TU Dortmund: „Die Bedeutung von Wissen als immaterieller Produktionsfaktor nimmt ebenso zu wie die Notwendigkeit, strategische Partnerschaften und Kooperationen zu bilden. Entscheidend ist außerdem, Strategien in einer vernetzten, wissensbasierten Wirtschaft schnell verändern zu können.“ Die Notwendigkeit ergibt sich aus den aktuellen Entwicklungen: Laufend verändern sich Geschäftsprozesse, neue Technologien kennzeichnen die moderne Wirtschaft. Darüber hinaus ändern sich die Konsumentenwünsche, die weltweite Konkurrenz nimmt zu.
Gefördert durch das Land NRW und die EU (EFRE).
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Wir begrüßen Sie ganz herzlich auf den Internet-Seiten der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH.
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