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29. November 2018 Zurück

Arbeitslosenquote im Kreis Unna bei 6,7 Prozent

Die Zahl der im Kreis Unna arbeitslos gemeldeten Menschen sinkt weiter. Sie lag um zwei Prozent niedriger als im Vormonat. Die Arbeitslosenquote ging damit ebenfalls weiter zurück und liegt für November bei 6,7 Prozent (Oktober: 6,8 Prozent).

„Was in diesem Jahr auf dem Arbeitsmarkt passiert, ist auch für erfahrene Arbeitsmarktexperten eine echte Überraschung, glücklicherweise eine sehr positive“, so Agenturchef Thomas Helm. „Obwohl der November normalerweise nicht zu den beschäftigungsreichsten Monaten zählt, konnte auch in diesem Monat ein weiterer deutlicher Rückgang an Arbeitslosen erreicht werden.“

Der Agenturchef betont, dass insbesondere Langzeitarbeitslose, Jüngere und Ausländer von der guten Lage profitieren konnten, jedoch die Meldung neuer Stellen jetzt zurückgehe, was im Winter aber typisch sei: „Nichts desto trotz werden wir dieses Jahr mit einem sehr guten Ergebnis beschließen.“

Durch die Zu- und Abgänge in bzw. aus der Arbeitslosigkeit kommt es zu einer erheblichen Fluktuation. Besonders die Veränderungen, die mit dem ersten Arbeitsmarkt zusammenhängen, lassen Rückschlüsse auf betriebliche Veränderungen zu.

Im Berichtsmonat meldeten sich 1.046 Personen aus Erwerbstätigkeit neu oder erneut arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat waren das 87 Personen (+9,1 Prozent) mehr. Im Vergleich zu November 2017 waren es drei Personen (+0,3 Prozent) mehr.

Gleichzeitig beendeten im Berichtsmonat 1.040 Personen ihre Arbeitslosigkeit zu Gunsten einer Erwerbstätigkeit und damit 70 mehr als im Vormonat (+7,2 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr waren es elf Personen (1,1 Prozent) mehr, die eine neue Beschäftigung aufnehmen konnten.

Die Arbeitslosigkeit entwickelte sich im vergangenen Monat in sieben von zehn Kommunen des Kreises Unna rückläufig. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichneten Bergkamen (-5,9 Prozent bzw. 134 auf 2.146) und Kamen (-5,9 Prozent bzw. 95 auf 1.516). Danach folgen Bönen (-2,8 Prozent bzw. 17 auf 594), Selm (-2,2 Prozent bzw. 18 auf 802), Werne (-1,8 Prozent bzw. 15 auf 799), Unna (-1,4 Prozent bzw. 26 auf 1.775) und Lünen (-1,0 Prozent bzw. 44 auf 4.300).

Am geringsten stieg die Arbeitslosigkeit in Holzwickede (+1,7 Prozent bzw. acht auf 470), danach folgen Schwerte (+2,7 Prozent bzw. 33 auf 1.249) und Fröndenberg (+3,9 Prozent bzw. 19 auf 506).

- Ulrich Brauer -

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