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02. Dezember 2020 Zurück

Arbeitslosenquote sinkt weiter - trotz „Lockdown light“

Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 354 auf 16.119. Im Vergleich zu November 2019 stieg die Arbeitslosigkeit um 2.421 (+17,7 Prozent). Die Arbeitslosenquote reduzierte sich um 0,2 Punkte auf 7,5 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie 6,4 Prozent. Das teilt die Agentur für Arbeit Hamm mit, die auch für den Kreis Unna zuständig ist.

„Die Regelungen im Zuge des „Lockdown light“ haben im November erfreulicherweise nicht zu negativen Auswirkungen auf die Situation der Arbeitslosigkeit im Kreis Unna geführt, stattdessen hat sich der im September eingesetzte Rückgang auch in den vergangenen vier Wochen fortgesetzt und für 354 Arbeitslose weniger gesorgt“, bilanziert Agenturchef Thomas Helm die aktuellen Entwicklungen.

Kurzarbeit

Im November haben im Kreis Unna 209 Unternehmen für 1.714 Arbeitnehmer Kurzarbeit angezeigt. Bislang sind seit Anfang März insgesamt 3.936 Anzeigen auf Kurzarbeit für 74.006 Arbeitnehmer eingegangen. Mittlerweile liegen außerdem die finalen Zahlen zur tatsächlich in Anspruch genommene Kurzarbeit für April und Mai vor. Danach wurde Kurzarbeitergeld im Kreis Unna im April an 37.675 Beschäftigte aus 2.324 Betrieben und im Mai an 23.573 Beschäftigte aus 1.943 Betrieben ausgezahlt.

Zu- und Abgänge auf dem ersten Arbeitsmarkt

Im Berichtsmonat meldeten sich 960 Personen aus Erwerbstätigkeit neu oder erneut arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat waren das 33 Personen (+3,6 Prozent) mehr. Im Vergleich zu November 2019 waren es 142 Personen (-12,9 Prozent) weniger. Gleichzeitig beendeten im Berichtsmonat 952 Personen ihre Arbeitslosigkeit zu Gunsten einer Erwerbstätigkeit und damit 183 weniger als im Vormonat (-16,1 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr waren es 108 Personen (+12,8 Prozent) mehr, die eine neue Beschäftigung aufnehmen konnten.

Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises
Erneut konnte in allen zehn Kommunen des Kreises Unna im vergangenen Monat Arbeitslosigkeit abgebaut werden. Den höchsten Rückgang verzeichnete Bönen (-6,9 Prozent bzw. 52 auf 699). Danach folgen Bergkamen (-3,5 Prozent bzw. 86 auf 2.400), Holzwickede (-3,1 Prozent bzw. 16 auf 506), Selm (-2,9 Prozent bzw. 28 auf 922), Fröndenberg (-2,5 Prozent bzw. 15 auf 594), Kamen (-2,3 Prozent bzw. 42 auf 1.804), Lünen (-1,5 Prozent bzw. 69 auf 4.678), Unna (-1,1 Prozent bzw. 24 auf 2.064), Schwerte (-1,1 Prozent bzw. 17 auf 1.573) und Werne (-0,6 Prozent bzw. fünf auf 879).

Ulrich Brauer

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