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02. September 2019 Zurück

Aus Brachflächen sollen Wohnflächen werden

Der 1. Beigeordnete Jens Toschläger (v.r.), Dirk Barnickel (stehend r.) vom Bereich Bauleitplanung und Städtebauliche Projekte der Stadt Unna, BEG (Tochtergesellschaft des Landes NRW)-Geschäftsführer Henk Brockmeyer (v.l.) und Projektleiter André Stangier (Bau.Land.Partner) unterzeichneten die Konsensvereinbarung. Foto: Kreisstadt Unna

Mit dem Abschluss der Konsensvereinbarung zwischen der Stadt Unna und Bau.Land.Partner (früher Flächenpool NRW) ist jetzt der offizielle Startschuss zum Bearbeitungseinstieg gefallen: Unnas Erster Beigeordneter Jens Toschläger und Dirk Barnickel, vom Bereich Bauleitplanung und Städtebauliche Projekte sowie BEG (Tochtergesellschaft des Landes NRW)-Geschäftsführer Henk Brockmeyer und Projektleiter André Stangier (Bau.Land.Partner) unterzeichneten die Konsensvereinbarung.

"Durch die Teilnahme an "Bau.Land.Partner" sollen Brachflächen wieder aktiviert und als Wohnflächen entwickelt werden", sagte Jens Toschläger. "Wir wollen hier aktiv zielgerichtet die Stadtentwicklung  voran treiben", so Toschläger weiter. Eine Fläche, die schon Gegenstand von Gesprächen zwischen beiden Vertragspartnern ist, ist der Brockhausplatz.

"Bau.Land.Partner" ist ein  Angebot des Ministeriums für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, um Städte, Gemeinden und Eigentümern dabei zu unterstützen, gemeinsam neue Perspektiven für solche Flächenpotenziale zu entwickeln.

Wertvolle Ressourcen schneller verwerten

Im Mittelpunkt des Verfahrens steht der Dialog mit Flächeneigentümern und der Stadtverwaltung, um alle Interessenlagen zu klären und so bisherige Entwicklungshemmnisse zu erkennen und zu überwinden. Auch eine umfassende Standortanalyse sowie darauf aufbauende Planungen gehören zum Repertoire: "Wir treten als fachliche Moderatoren und lösungsorientierte Vermittler auf.  Wenn beispielsweise kommunale Planungshoheit und wirtschaftliche Eigentümerinteressen in unterschiedliche Richtungen weisen, ist es unser Ziel, einen gemeinsamen Weg aufzuzeigen." erläutert André Stangier.

Die Stadt sichert die vorrangige Behandlung der gemeinsam ausgewählten Flächen zu. Im Gegenzug will Bau.Land.Partner im nächsten Schritt die Mitwirkungsbereitschaft der Grundstückseigentümer erreichen. Dadurch erhalten Stadt und Eigentümer Verlässlichkeit und Klarheit über die Standorteigenschaften und Entwicklungsperspektiven der Flächen sowie Kostenklarheit als Entscheidungs- und Investitionsgrundlage.

"Die Mitgliedschaft bei "Bau.Land.Partner" kann eine große Entlastung gerade im Bereich der planerischen Kosten bedeuten", sagt Toschläger.

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Elke Böinghoff

Elke Böinghoff

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