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07. November 2018 Zurück

Auszeichnung für das Hansa Berufskolleg Unna

Schuldezernent Torsten Göpfert, HBK-Schulleiter Günter Schmidt, Karsten Mielke von der Bezirksregierung Arnsberg und Landrat Michael Makiolla (v.links) bei der Vergabe des Zertifikats. Foto: Fabiana Regino

Auszubildende des Hansa Berufskollegs (HBK) Unna sammeln längst nicht mehr ausschließlich im Kreis Unna wichtige Berufserfahrung. Ob in Irland, Italien oder China: Die Kooperationen des HBK erreichen mittlerweile globale Dimensionen. Für dieses Engagement würdigte das Schulministerium nun das Kolleg mit dem Zertifikat für „Internationale Mobilität."

„Für den Kreis Unna bedeutet das, dass die jungen Leute hier für den internationalen Handel ausbildet werden und das halte ich für eine sehr wichtige Aufgabe“, so Landrat Michael Makiolla. In den Augen von Schulleiter Günter Schmidt ist das Zertifikat für das HBK „eine Win-Win-Situation für alle Beteiligten“, die das Kolleg weiterhin ausbauen will, wie er betont.

Was vor rund 20 Jahren mit einem Pilotprojekt im Zeichen des Azubi-Austausches begann, ist heute aus dem Ausbildungsprogramm kaum noch wegzudenken: „Die Auszubildenden entwickeln sich nicht nur beruflich weiter, sondern auch auf persönlicher Ebene“, beobachtet Detlef Mücke von der Schwerter Firma Diagramm Halbach immer wieder. Insbesondere erweiterte Fremdsprachenkompetenzen, berufliches und interkulturelles Fachwissen sowie Mobilitätsbereitschaft stehen im Förder-Fokus des Austausches.

Grundlage für die Vergabe des Zertifikats ist ein Anteil von zehn Prozent an Absolventen, die internationale Ausbildungsphasen durchlaufen haben sowie spezielle strategische Aktivitäten im Schulprogramm. Letzteres bietet das Hansa Berufskolleg beispielsweise in Form der Zusatzqualifikation „Asienkaufmann“ in Zusammenarbeit mit der Industrie- und Handelskammer zu Dortmund. Aber auch internationale Projektarbeiten, Lehrkräfte mit interkulturellen Kompetenzen und ein Fremdsprachenangebot kann die Europaschule vorweisen.

Finanzielle Unterstützung für die umfangreichen Auslandsaktivitäten erhält die Schule unter anderem durch das EU-Programm ERASMUS+ und den pädagogischen Austauschdienst. Bei der Bezirksregierung Arnsberg gibt es seit 1999 die „EU-Geschäftsstelle für Wirtschaft und Berufsbildung“ im Bereich der beruflichen Bildung. Sie handelt im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung, unterstützt die erfolgreiche Umsetzung solcher EU-Programme und fördert die europäische Ausrichtung von Berufskollegs.

Text:  Fabiana Regino - Kreis Unna

 

 

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