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24. Juni 2019 Zurück

Dank Stipendium zum eigenen Unternehmen

Tobias Nagel (l.) und Marius Holzapfel (r.) wollen mit ihrem „Evenmore“-Eistee den Markt der Sportgetränke erobern. Foto: WFG

Ein Unternehmen zu gründen, erfordert Mut. Vor allem die finanziellen Belastungen gerade in der Gründungsphase eines Unternehmens lassen so manchen zurückschrecken. Doch es gibt Hilfe, dazu gehört seit vergangenem Jahr das Gründerstipendium.NRW. Mit den beiden Unnaern Tobias Nagel und Marius Holzapfel kann Sylke Schaffrin-Runkel vom Startercenter NRW Kreis Unna, das bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Kreis Unna angesiedelt ist, jetzt die erste Erfolgsgeschichte präsentieren.

Das Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW unterstützt mit dem Stipendium Mutige vor oder in der Anfangsphase der Existenzgründung mit 1.000 Euro monatlich für maximal ein Jahr. Darüber hinaus erhalten die Stipendiaten die Möglichkeit, sich durch individuelles Coaching begleiten zu lassen. Hierbei hilft das im Kreis Unna bei der WFG angesiedelte Startercenter NRW.

Im Juli vergangenen Jahres trafen sich die beiden Start-up-Unternehmer erstmals mit Sylke Schaffrin-Runkel. „Wir wollten damals einfach wissen, wie wir am besten bei der Gründung vorgehen und welche Möglichkeiten der Förderung wir so haben“, erinnert sich Tobias Nagel. „Als die Beiden ihre Idee vorstellten, eiweißreichen Eistee für Sportler herstellen zu wollen, musste ich gleich an das damals noch in Vorbereitung stehende Gründungsstipendium des Landes denken“, berichtet Sylke Schaffrin-Runkel.

Denn für die Zuteilung des Stipendiums ist vor allem der innovative und zukunftsweisende Charakter einer Idee wichtig. „Ein leckeres und dabei eiweißreiches Sportgetränk als Eistee gibt es in dieser Form nicht auf dem Markt“, erklärt der Jung-Unternehmer.

Mit Sylke Schaffrin-Runkels Hilfe bewarben sich die Beiden um das Stipendium und durften ihr Unternehmenskonzept einer Jury präsentieren. Offensichtlich erfolgreich, denn ab Juni erhalten Tobias Nagel und Marius Holzapfel jeweils 1.000 Euro im Monat für die kommenden zwölf Monate.

Geld, das die Firmengründer gut gebrauchen können. „Wir lassen unseren ‚Evenmore‘-Eistee in der Schweiz nach unserem eigenen Rezept produzieren. Aber wir müssen eine Mindestmenge abnehmen, was gerade jetzt am Anfang, wo wir ja noch keine Abnehmer haben, echt ins Geld geht“, gibt Tobias Nagel unumwunden zu. Bereits investiert haben die beiden Unnaer außerdem in die Entwicklung des Rezepts und die aufwändige Suche nach dem passenden Hersteller. Da beide ihre ursprünglichen Jobs im Verkauf und im Vertrieb an den Nagel gehängt haben, um sich ganz der Firmengründung widmen zu können, sind die insgesamt 24.000 Euro aus dem Gründungstipendium natürlich hoch willkommen.

„Für uns vom Startercenter ist es wichtig, Gründungswilligen die besten Chancen für ihre Geschäftsidee zu geben und dafür zu sorgen, dass sie einen guten Start haben“, erklärt Sylke Schaffrin-Runkel. Besonders gut traf es sich da, dass in Dr. Oliver Bonkamp vom Bönener Bio-Security Kompetenzzentrum der passende Coach gleich aus der „Nachbarschaft“ gefunden werden konnte.

Anfragen zum Gründerstipendium können an Sylke Schaffrin-Runkel gerichtet werden. Sie ist telefonisch unter Tel. 02303/27-25 90 oder per Mail, s.schaffrin-runkelwfg-kreis-unnade, zu erreichen. Sie berät nicht nur in Unna, sondern ist auch regelmäßig im Rahmen der Vor-Ort-Beratung in den Rathäusern und Technoparks in den zehn Städten und Gemeinden des Kreises zu Gast.

 

-Elke Böinghoff-

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Elke Böinghoff

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