News

28. Januar 2019 Zurück

Digitalisierung von Produktion und Instandhaltung gut besucht

Organisatoren und Referenten zogen ein durchweg positives Fazit der Veranstaltung. Foto:Tobias Kestin

Sich bei einem Mittagssnack austauschen und wichtige Fakten und Trends zum Thema Industrie 4.0 erfahren: All dies verbunden die 26 Teilnehmerinnen und Teilnehmer am Freitagnachmittag im Lüntec Technolgiezentrum im Rahmen der Veranstaltung „Industrie 4.0: Chancen für Produktion und Instandhaltung", zu der die WFG im Rahmen des Projektes „Wissen schafft Erfolg" eingeladen hatte.

Nach einem kleinen Mittagsnack und vielen interessanten Gesprächen begrüßte Isabel Stasinski, Innovationsberaterin der WFG, die Gäste. Zunächst erläuterte Prof. Dr. Gerhard Bandow, Smart Maintenance Experte der FH Dortmund, wie sich Sensorik und IT vernetzen lassen, um die Instandhaltung intelligent zu steuern. Dabei zeigte er verschiedene Meilen- und Stolpersteine auf, die es in diesem Prozess zu bewältigen gilt. Besonders den Faktor Mensch hob er in diesem Zusammenhang hervor. Denn: Auch für die Digitalisierung von Produktions- und Instandhaltungsprozessen gilt: Ein schlechter analoger Prozess wird zu einem schlechten digitalen Prozess, wenn Kommunikationswege, Prozesse und veränderte Anforderungsprofile der Mitarbeiter nicht im Rahmen der Veränderung mit in den Blick genommen werden. Letztlich sollte der Mensch immer noch in der Lage sein, auch in der digitalen Produktion die Kontrolle zu behalten.

Der zweite Vortrag, den Michael Jendryschik, Head Of User Experience bei MAXIMAGO, gemeinsam mit Linda Schmidt (ifm electronic GmbH) gestaltete, stellte die Softwareperspektive und den Prozess hin zu einer digitalisierten Produktion und Instandhaltung in den Mittelpunkt. Anhand eines Praxisbeispiels aus der ifm electronic GmbH zeigten die beiden auf, welche sehr analogen Arbeitsschritte der Digitalisierung der Produktion voran gestellt sind. In einer Vielzahl von Workshops und Interviews generierten die Projektverantwortlichen hier Ergebnisse über die Bedürfnisse und Abläufe der Mitarbeiter in der Produktion und priorisierten anhand dessen die nächsten Arbeitsschritte. Diese flossen dann in die Gestaltung des User Interface ein, damit die Industrie 4.0-Umstellung möglichst reibungslos und effektiv umgesetzt werden kann.

Die Veranstaltung wurde im Rahmen des Projektes „Wissen schafft Erfolg" angeboten, das die WFG Kreis Unna und die Wirtschaftsförderung Hamm gemeinsam durchführen. Sie wurde aus Mitteln der Europäischen Union und des Landes NRW gefördert.


 

 

 

 

Ansprechpartner/in

Ute Heinze

Ute Heinze

T
+49 2303 27-2690

Wirtschaftsförderung Kreis Unna

Friedrich-Ebert-Straße 19
59425 Unna
Postfach 20 22
59410 Unna

Tel.:02303 271690
Fax:02303 271490

postwfg-kreis-unnade
www.wfg-kreis-unna.de