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25. Februar 2019 Zurück

Dortmund und Kreis Unna einig: OW IIIA muss kommen

Die Verwaltungsvorstände von Dortmund und dem Kreis Unna trafen sich auf Haus Opherdicke zum turnusmäßigen Austausch. Foto: Rauert

Der Name ist kurz. Ansonsten zieht sich bei der OW IIIA so ziemlich alles in die Länge. Jetzt wollen Dortmund und der Kreis Unna nochmal versuchen, beim NRW-Verkehrsministerium aufs Tempo zu drücken.
Die als Ost-Westtangente geplante Landesstraße (L663n) soll den Dortmunder Osten vom Verkehr entlasten, so der Plan der Dortmunder. Damit der nicht Richtung Unna-Massen schwappt, muss über die Stadtgrenze hinaus bis zum Autobahnanschluss Kamen-Zentrum durchgebaut werden, so die Forderung der Stadtspitzen von Unna und Kamen sowie von Landrat Makiolla.

Interkommunales Gewerbegebiet Unna/Kamen anbinden

Die Straße sei wichtig. Das machte Dortmunds Oberbürgermeister Ullrich Sierau beim gemeinsamen Verwaltungsvorstand mit dem Kreis Unna gegenüber dem Landrat deutlich. Beide sind sich einig: Die Schnellstraße würde unter anderem die B1 entlasten und das interkommunale Gewerbegebiet Unna/Kamen optimal anbinden.
Das Land hat die Tangente einmal mehr in den Landesstraßenbauplan aufgenommen und ihr Priorität eingeräumt. Das klingt gut, hat aber einen Haken und der heißt „Stufe 2“. Verkürzt bedeutet dieser Zusatz: Das Land plant erst, wenn es Kapazitäten frei hat.
Das kann dauern, wissen Oberbürgermeister Ullrich Sierau und Landrat Michael Makiolla. Sie wollen nun in Düsseldorf mit einem nicht ganz neuen, aber aus ihrer Sicht weiter guten Plan punkten: Die Stadt Dortmund steigt bei dem Projekt planerisch ein, vergibt den Auftrag – angesichts auch hier fehlender Kapazitäten – extern und bekommt die Kosten vom Land zurück. Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser: Deshalb soll die Vollkostenerstattung vertraglich geregelt werden. Im ersten Schritt wird nun einmal mehr das Gespräch gesucht – und zwar mit Straßen.NRW.

Der Kreis Unna setzt auch mit Blick auf die K 39 auf Bewegung. Die Kreisstraße kann ohne Anschluss an die OW IIIA weitergebaut werden, bekommt mit der Verbindung aber einen höheren Stellenwert. Ebenfalls ganz lange „auf dem Zettel“ steht schon die Beseitigung des Bahnübergangs Afferder Weg und damit ein besserer Verkehrsfluss für den an dieser Stelle den Kreis durchkreuzenden Radschnellweg RS1.

Text: Constanze Rauert 

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