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30. April 2019 Zurück

Frühjahrsbelebung als bleibender Trend

Der Arbeitsmarkt im April

„Auch im April zeigte sich der Kreis Unna nahezu unbeeindruckt von schwächelnden Konjunkturprognosen und baute erneut Arbeitslosigkeit ab“, beschreibt der Chef der Arbeitsagentur Hamm Thomas Helm die aktuelle Entwicklung. Gerade der Blick auf die Situation von jungen Menschen fällt für den Arbeitsmarktexperten positiv aus: „Heute gibt es über 14 Prozent weniger junge Arbeitslose im Alter bis 25 Jahre als noch im letzten Jahr. Dies bestätigt, dass gut ausgebildete Fachkräfte auf dem Arbeitsmarkt händeringend gesucht werden und eine gute Qualifikation die Eintrittskarte in eine gesicherte Erwerbsbiographie ist.“

Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 193 auf 14.298. Im Vergleich zu April 2018 ging die Arbeitslosigkeit um 952 Personen (-6,2 Prozent) zurück. Die Arbeitslosenquote reduzierte sich im Berichtsmonat auf 6,8 Prozent und damit um 0,1 Punkte gegenüber dem Vormonat.

Auch die Zahl der Unterbeschäftigten ist gesunken

Auch die Zahl der Unterbeschäftigten, also derjenigen, die an arbeitsmarktpolitischen Maßnahmen teilnehmen oder sich in einer kurzfristigen Arbeitsunfähigkeit befinden, ist gesunken. Im aktuellen Berichtsmonat wurden insgesamt 19.558 Unterbeschäftigte im Kreis gezählt – das sind 73 Personen (-0,4 Prozent) weniger als im Monat zuvor. Im Vorjahr waren noch 1.495 Personen (+7,1 Prozent) mehr unterbeschäftigt. Die aktuelle Unterbeschäftigungsquote liegt bei 9 Prozent.

In acht von zehn Kommunen des Kreises Unna konnte Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat abgebaut werden. Den prozentual stärksten Rückgang verzeichnete Bergkamen (-3,9 Prozent bzw. 84 auf 2.090). Danach folgen Schwerte (-2,5 Prozent bzw. 32 auf 1.250), Selm (-2,3 Prozent bzw. 20 auf 839), Lünen (-2,2 Prozent bzw. 98 auf 4.317), Fröndenberg (-1,9 Prozent bzw. 10 auf 527), Bönen (-1,6 Prozent bzw. 10 auf 606), Holzwickede (-0,7 Prozent bzw. drei auf 455) und Unna (-0,1 Prozent bzw. zwei auf 1.806). In Werne stieg die Arbeitslosigkeit um 1,0 Prozent bzw. acht auf 796, in Kamen um 3,7 Prozent bzw. 58 auf 1.612.

Besser aussehen könnte das Angebot an offenen Stellen: Der Bestand an Arbeitsstellen sank im April um acht auf 3.607. Im Vergleich zum Vorjahresmonat waren es jedoch immerhin 62 Arbeitsstellen mehr und sogar 86 mehr als im April vor einem Jahr.

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Elke Böinghoff

Elke Böinghoff

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