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31. März 2022 Zurück

Kreis Unna: Arbeitslosigkeit sinkt

Im Kreis Unna sank der Bestand an gemeldeten Arbeitslosen im Vergleich zum Vormonat um 255 auf 14.439. Im Vergleich zu März 2021 reduzierte sich die Arbeitslosigkeit um 2.408 (-14,3 Prozent). Die Arbeitslosenquote verringerte sich um 0,2 Punkte auf 6,7 Prozent. Vor einem Jahr betrug sie noch 7,9 Prozent. Das teilt die Agentur für Arbeit Hamm mit, die auch für den Kreis Unna zuständig ist.

„Die vergangenen vier Wochen haben die Trendwende auf dem Arbeitsmarkt stabilisiert, die Zahl arbeitsloser Menschen ist deutlich zurückgegangen, und zwar in beiden Rechtskreisen“, beschreibt Agenturchef Thomas Helm die Entwicklung im März. Sein Fazit zum Einfluss von Corona fällt eindeutig aus: „Bis auf kleinere Effekte hat sich die Pandemie nahezu vom Arbeitsmarkt entkoppelt und übt nur einen geringen Einfluss aus. Der Krieg in der Ukraine hat allerdings ein nicht unerhebliches Potenzial an Unsicherheiten gebracht, dies könnte sich zum Beispiel auf die Zahl der Stellenausschreibungen niederschlagen. Das werden wir weiter beobachten müssen.“

Kurzarbeit
Im März wurden im Kreis Unna 22 neue Anzeigen auf Kurzarbeit für 736 Beschäftigte verzeichnet. Seit Beginn der Pandemie gingen rund 5.420 Anzeigen aus fast allen Branchen für 128.000 potentiell betroffene Arbeitnehmer ein.
Erst nach Ablauf von mehreren Monaten zeigt sich die tatsächliche Inanspruchnahme von Kurzarbeit, da die Betriebe innerhalb dieses Zeitraums Kurzarbeit nachträglich abrechnen. Für Oktober 2021 liegen inzwischen Hochrechnungen für den Kreis Unna vor. Danach wurde Kurzarbeitergeld an 391 Betriebe für 3.046 Arbeitnehmer ausgezahlt.

Zu- und Abgänge auf dem ersten Arbeitsmarkt
Im Berichtsmonat meldeten sich 819 Personen aus Erwerbstätigkeit neu oder erneut arbeitslos. Im Vergleich zum Vormonat waren das 107 Personen (-11,6 Prozent) weniger. Im Vergleich zu März 2021 waren es 17 Personen weniger. Gleichzeitig beendeten im Berichtsmonat 784 Personen ihre Arbeitslosigkeit zu Gunsten einer Erwerbstätigkeit und damit 126 weniger als im Vormonat (-13,8 Prozent). Im Vergleich zum Vorjahr waren es 77 Personen (-8,9 Prozent) weniger, die eine neue Beschäftigung aufnehmen konnten.


Entwicklung in den zehn Kommunen des Kreises

In fast allen Kommunen des Kreises Unna ging die Arbeitslosigkeit im vergangenen Monat zurück. Den stärksten Rückgang verzeichnete Selm (-6,2 Prozent bzw. 54 auf 824). Danach folgen Bönen (-3,6 Prozent bzw. 23 auf 615), Werne (-2,9 Prozent bzw. 25 auf 829), Kamen (-2,2 Prozent bzw. 37 auf 1.613), Lünen (-1,4 Prozent bzw. 61 auf 4.279), Schwerte (-1,2 Prozent bzw. 17 auf 1.398), Unna (-1,1 Prozent bzw. 21 auf 1.858), Bergkamen (-0,7 Prozent bzw. 16 auf 2.123) und Fröndenberg (-0,2 Prozent bzw. eine Person auf 505). In Holzwickede verblieb die Arbeitslosigkeit von 395 Personen auf dem Niveau des Vormonats.

- Ulrich Brauer -

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