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30. Juli 2020 Zurück

Neue Förderung vom Bund für digitalisierten Mittelstand

Digital Jetzt: Aufbau der Förderung

Das Innovationsteam der WFG: Anica Althoff, Ansgar Burchard und Isabel Stasinski.

„Digital Jetzt“ bringt Zuschüsse für Investitionen und Qualifizierungsmaßnahmen

Immer mehr mittelständische Unternehmen erkennen: Die Digitalisierung eröffnet neue wirtschaftliche Chancen. Zudem ermöglichen digitale Technologien neue Geschäftsmodelle, intelligente Arbeits- und Produktionsprozesse, eine effektivere Kundengewinnung und eine bessere Vernetzung, zum Beispiel mit Lieferanten. Digitale Kompetenzen und digital geschulte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sind deshalb ein entscheidender Faktor für wirtschaftlichen Erfolg.

Auch für Handwerksbetriebe und freie Berufe

Um mittelständischen Betrieben die Umsetzung der Digitalisierung zu erleichtern, bietet das neue Förderprogramm „Digital Jetzt – Investitionsförderung für KMU“ finanzielle Zuschüsse, um entsprechende Investitionen in kleinen und mittleren Unternehmen – einschließlich Handwerksbetriebe und freie Berufe – anzuregen.

Zuschüsse gibt es bei: Investitionen in digitale Technologien (u.a. Hardware) sowie Investitionen in die Qualifizierung der Beschäftigten zu Digitalthemen.

Wer das neue Programm nutzen kann

Mittelständische Unternehmen aus allen Branchen (inklusive Handwerksbetriebe und freie Berufe) mit 3 bis 499 Beschäftigten, die entsprechende Digitalisierungsvorhaben planen, zum Beispiel Investitionen in Soft-/Hardware und/oder in die Mitarbeiterqualifizierung.

Die Förderung erfolgt in zwei Modulen

•    Modul 1: Investition in digitale Technologien
Gefördert werden beispielsweise datengetriebene Geschäftsmodelle, künstliche Intelligenz, Cloudanwendungen, Big Data, Einsatz von Hardware (beispielsweise Sensorik, 3D-Druck) sowie IT-Sicherheit und Datenschutz.

•    Modul 2: Investition in die Qualifizierung der Mitarbeitenden
Gefördert werden insbesondere Qualifizierungen oder Weiterbildungsmaßnahmen für Mitarbeiter zur digitalen Transformationen, zur digitalen Strategie, in digitalen Technologien, in IT-Sicherheit und Datenschutz, zum digitalen und agilen Arbeiten oder in digitalen Basiskompetenzen.

•    Die Module 1 und 2 können kumulativ oder alternativ in Anspruch genommen werden.

Die maximale Fördersumme für Einzelunternehmen beträgt 50.000 €, die max. Fördersumme für Investitionen von Unternehmen in Wertschöpfungsketten und –netzwerken liegt bei 100.000 €.

Voraussetzungen

Das Unternehmen muss durch die Beantwortung gezielter Fragestellungen beim Förderantrag einen Digitalisierungsplan darlegen. Dieser beschreibt das gesamte Digitalisierungsvorhaben, erläutert die Art und Anzahl der Qualifizierungsmaßnahmen, zeigt den aktuellen Stand der Digitalisierung im Unternehmen und die Ziele, die mit der Investition erreicht werden sollen, stellt beispielsweise dar, wie die Organisation im Unternehmen effizienter gestaltet wird, wie sich das Unternehmen neue Geschäftsfelder erschließt, wie es ein neues Geschäftsmodell entwickelt und/oder seine Marktposition gestärkt wird.

Der Programmstart ist für den 7. September vorgesehen. Das Antragsstellungstool wird im August freigeschaltet. Der Antrag auf Förderung ist bis einschließlich 2023 zu stellen.


Sind Sie neugierig geworden? Sprechen Sie das WFG-Innovationsteam gerne für Ihre individuelle Beratung an!
Anica Althoff, Ansgar Burchard, Isabell Stasinski
Tel. 02303/27-1290

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