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08. November 2018 Zurück

Schollibotics präsentieren Roboter in Thailand

Samira Bergau (v.ln.r.), Alexander Hauschopp und Ronja Stahlhut geht es am Wochenende nach Thailand. Foto: Birgit Straker.

Samira Bergau (18), Ronja Stahlhut (16) und Alexander Hauschopp (17) aus Lünen fliegen am kommenden Samstag nach Thailand. In Chiang Mai treten die drei Gesamtschüler aus Lünen mit der Robotik AG Schollibotics beim Weltfinale der World-Robot-Olympiad (WRO), einem internationalen Roboterwettbewerb, gegen Teams aus der ganzen Welt an.

In den vergangenen Wochen und Monaten haben die Jugendlichen fast jede freie Minute im Keller der Geschwister-Scholl-Gesamtschule an ihrem Roboter-Modell gearbeitet. Die aufwändig gebaute Aquaponik-Anlage, die auf engstem Raum den Anbau von Obst und Gemüse in einem Kreislaufsystem mit einer Fischzucht verbindet, musste für den Transport nach Asien vorbereitet werden.

„Die Logistik hat uns vor große Herausforderungen gestellt. Wir mussten Veränderungen an unserem Modell vornehmen. In der Form, in der wir es in Schwerte beim WRO-Regionalentscheid und in Passau beim WRO-Deutschlandfinale präsentiert haben, ließ es sich nicht nach Asien transportieren," berichtet Alexander Hauschopp. Und seine beiden Teamkolleginnen ergänzen: „Die Umbau- und Programmierarbeiten haben uns enorm unter Zeitdruck gesetzt. Die Vorbereitungszeit ist sowieso schon knapp."

Trotz aller Schwierigkeiten freuen die Jugendlichen und ihre Betreuer sich schon sehr auf die Tage in Thailand. Denn dort werden sie nicht nur den Roboterwettbewerb bestreiten. Sightseeing, wie unter andrem der Besuch der Tempelanlagen und des Nachtmarktes, stehen natürlich ebenfalls auf dem Programm

Neben den Schollibotics haben sich noch weitere Teams aus Deutschland für die Teilnahme am Weltfinale qualifiziert. Zwei weitere deutsche Teams treten wie die Schollibotics unter dem Motto „Food matters" in der „Open Category“ an und werden einer internationalen Jury ihre selbst entwickelten Robotermodelle präsentieren. Diese beschäftigen sich mit dem Anbau, dem Teilen und Konsumieren von Lebensmitteln und sollen zu einer nachhaltigen Landwirtschaft oder einer Verbesserung der Ernährung beitragen.

„Ich freue mich sehr, dass wie in den vergangenen drei Jahren auch, wieder ein Team aus dem Kreis Unna zum Weltfinale der WRO reist", zeigt sich Patrick Rakoczy vom bei der Wirtschaftsförderung Kreis Unna angesiedelten zdi-Netzwerk Perspektive Technik begeistert. Das Netzwerk hat sich die präventive Nachwuchssicherung in den so genannten MINT-Bereichen (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik) zur Aufgabe gemacht. Es unterstützt die Gründung und Weiterentwicklung von Robotik AGs aus dem Kreis Unna und hilft bei der Sponsorensuche und bei der Vernetzung mit Unternehmen. Denn nur durch die Unterstützung von zahlreichen heimischen Sponsoren, wie z. B. von Remondis, dem Bauverein zu Lünen, der Karl-Kolle-Stiftung und dem Förderverein Perspektive Technik e.V., sind die Aktivitäten der AGs und die Reise zum Weltfinale, möglich. Mittlerweile gibt es an 23 Schulen im Kreis Unna eine Roboter-AG.

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Ute Heinze

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