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02. Juli 2019 Zurück

Stadt Unna ist jetzt Mitglied im Flächenpool NRW

Jens Toschläger, Technischer Beigeordneter der Kreisstadt Unna, erhielt das Aufnahmeschreiben aus den Händern von NRW-Ministerin Scharrenbach. Foto: Polis/Frank Vinken

Die Kreisstadt Unna ist neues Mitglied im Flächenpool NRW. Im Rahmen der Stadtentwicklungsmesse Polis Convention hatet Ina Scharrenbach, Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung des Landes Nordrhein-Westfalen, das Ergebnis des fünften Auswahlverfahrens zur Aufnahme in den Flächenpool NRW bekannt gegeben: Zwölf neue Kommunen wurden mit insgesamt 25 Standorten in das Verfahren aufgenommen.

Dahinter verbergen sich über 255 Hektar Fläche und über 300 Eigentümer. Jens Toschläger, Technischer Beigeordneter der Kreisstadt Unna, erhielt das Aufnahmeschreiben aus den Händern von NRW-Ministerin Scharrenbach. "Durch die Teilnahme am Flächenpool NRW sollen Brachflächen wieder aktiviert und als Wohnflächen entwickelt werden", sagte Jens Toschläger. "Wir wollen hier aktiv zielgerichtet die Stadtentwicklung voran treiben", so Toschläger weiter.

Die ausgewählten Städte und Gemeinden erhalten Unterstützung dabei, brachgefallene oder untergenutzte Flächen in Kooperation mit den Eigentümern zu untersuchen und einer neuen Nutzung zuzuführen. Das kann eine große Entlastung gerade im Bereich der planerischen Kosten bedeuten.

Private Eigentümer und Kommunen an einem Tisch

Unna reiht sich ein in die Liste von Kommunen wie Duisburg, Schwelm, Ratingen oder Gladbeck, die ebenfalls Mitglied imer Flächenpool NRW geworden sind. "Mit dem Flächenpool NRW klären wir die zu einer Aktivierung notwendigen Rahmenbedingungen, etwa planungsrechtliche Möglichkeiten und wirtschaftliche Aspekte der Flächen und analysieren, wie die weitere Entwicklung aussehen könnte. Dabei werden private Eigentümer und Kommunen an einen Tisch gebracht, um einen Konsens zur weiteren Entwicklung zu erreichen," so Franz Meiers, Geschäftsführer von NRW.URBAN.

Das Interesse an der Aktivierung von untergenutzten Flächen bleibt ungebrochen, rund zehn weitere Kommunen haben im Rahmen des 5. Aufrufverfahrens ihr Interesse bekundet. Sie werden je nach Eignung voraussichtlich unterjährig mit einem Einzelstandort oder im Rahmen des nächsten Aufrufs in das Verfahren aufgenommen.

 

Quelle: Stadt Unna

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