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22. Mai 2019 Zurück

Steag-Kraftwerk: Ministerium will helfen

Auf dem Foto: NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart (vorne M.) und Staatssekretär Dammermann (dahinter) hatten u.a. Bürgermeister Kleine-Frauns (hinten links) zum Spitzengespräch eingeladen. Foto: MWIDE NRW

Bei den Verhandlungen mit dem Betreiber des ehemaligen Steag-Kraftwerks Lünen wird sich das NRW-Wirtschaftsministerium als Moderator beteiligen. Dies kündigten Wirtschaftsminister Prof. Dr. Andreas Pinkwart und Staatssekretär Christoph Dammermann am Montagabend (20. Mai) bei einem Spitzentreffen mit Bürgermeistern und Landräten aus Steinkohleregionen an.

Bürgermeister Jürgen Kleine-Frauns, der mit Landrat Michael Makiolla und Bürgermeister Lothar Christ (Werne) der Einladung nach Bottrop gefolgt war: "Wir nehmen diese Unterstützung gerne und dankbar an. Es darf nicht sein, dass wir - wie in der Stadt Voerde - über Jahre mit dem Betreiber verhandeln und sich nichts tut." Das Areal des im Dezember vergangenen Jahres stillgelegten Kraftwerks werde für eine Nachfolgenutzung dringend benötigt, so Kleine-Frauns: "Unser Vorrat an Gewerbeflächen tendiert gen Null."

Seit über einem Jahr stehen Bürgermeister Kleine-Frauns und der Lüner Wirtschaftsförderer mit der Steag im Gespräch über diese Fläche. Eigentümer und damit ausschließlich verfügungsbefugt ist der Betreiber. Der ließ wissen: Das Areal wird auch deshalb nicht von heute auf morgen verfügbar sein, weil der Abriss der Kraftwerksbauten viel Zeit und Geld in Anspruch nehmen wird.

Fördermittel in der Diskussion

Ob Lünen - wie auch andere betroffene Städte - für den Rückbau Fördermittel erhalten könnte, wird Gegenstand der nachfolgenden Gespräche mit der Landesregierung und dem Betreiber sein. Minister Pinkwart und Staatssekretär Dammermann wollen den Dialog mit den entsprechenden Kommunen - womöglich dann auch mit den Kraftwerksbetreibern bzw. Energieunternehmen - fortsetzen. Bürgermeister Kleine-Frauns: "Dieses Angebot des Ministeriums hilft uns sehr."

 

Quelle: Pressestelle der Stadt Lünen

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