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11. Dezember 2020 Zurück

Gewerbegebiet Unna/Kamen voll erschlossen

Elke Kappen (1. Reihe v.l.n.r.), Dr. Michael Dannebom, Landrat Mario Löhr und Dirk Wigant eröffneten jetzt das Gebiet. Foto

Mehr als 15 Jahre komplizierte Grunderwerbsgespräche, 32 Hektar nutzbare Gewerbefläche und Projektkosten in Höhe von 44 Millionen Euro: Die Realisierung des „Interkommunalen Gewerbegebietes Unna/Kamen“ war für das Team der Wirtschaftsförderung Kreis Unna (WFG) um Geschäftsführer Dr. Michael Dannebom ein echter Kraftakt. Nach zweieinhalb Jahren Bauzeit ist das Gebiet nun voll erschlossen und bietet noch rund 7,65 Hektar Fläche für die Ansiedlung neuer Unternehmen.

Zum Abschluss der Erschließungsarbeiten hatte die WFG jetzt zum Pressetermin in das Gebiet eingeladen. Anhand von zahlreichen Daten und Fakten ließen Landrat Mario Löhr und WFG-Chef Dr. Michael Dannebom die aufwändige Planung und Umsetzung des „Interkommunalen Gewerbegebietes Unna/Kamen“ Revue passieren und erläuterten dessen enorme Bedeutung für Wirtschaft und Beschäftigung im Kreis Unna sowie die Pläne für die weitere Vermarktung.

Auch wenn die Erschließungsarbeiten gerade erst abgeschlossen sind, hat sich das Großprojekt schon jetzt für Wirtschaft und Beschäftigung im Kreis Unna voll ausgezahlt. Denn bereits im August 2018, kurz nachdem die ersten Bagger auf das Gebiet rollten, erwarb die Woolworth GmbH ein 18,2 Hektar großes Grundstück, auf dem mittlerweile die nachhaltig gebaute, neue Hauptverwaltung mit Logistik Hub entstanden ist. In dem fünfgeschossigen Bürogebäude und der Logistikimmobilie mit fünf Hallenschiffen – beides wurde im Herbst nach und nach bezogen – sollen perspektivisch 1.000 Beschäftigte arbeiten, zwei Drittel davon allein in der Verwaltung.

„Mit der Erschließung des Interkommunalen Gewerbegebietes Unna/Kamen und der Vermarktung an die Woolworth GmbH ist es gelungen, die Abwanderung eines zukunftsfähigen Unternehmens und den Verlust zahlreicher qualitativ hochwertiger Arbeitsplätze zu verhindern“, bilanzierte Landrat Mario Löhr.

Interessierten innovativen Unternehmen stehen noch circa 7,6 Hektar (B-Plan UN 87 C) für eine kleinteilige Ansiedlung (3.000 bis 5.000 Quadratmeter) mit einem hohen Arbeitsplatzbesatz zur Verfügung. „Das Interesse an diesem Top-Standort im östlichen Ruhrgebiet ist enorm. Vor allem die Lage direkt an der Anschlussstelle Kamen der Autobahn 1 überzeugt“, so Dr. Michael Dannebom.
Das Gewerbegebiet ist nicht nur direkt an das dichte Autobahnnetz der Region angebunden, weitere Standortvorteile sind die Nähe zum Dortmunder Flughafen sowie zu den Häfen in Dortmund und Hamm.

Der WFG-Geschäftsführer Dannebom nutze den heutigen Pressetermin auch, um sich beim gesamten Team Fläche der WFG um Christoph Gutzeit für die engagierte und unermüdliche Arbeit zu bedanken, die die erfolgreiche Realisierung des hochkomplexen Projektes erst ermöglichte. „Darüber hinaus möchte ich mich auch bei den Verantwortlichen der Stadt Unna um Bürgermeister Dirk Wigant bedanken, bei den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Verwaltung und der Politik, die dieses Projekt professionell begleitet und vorangebracht haben. Mein Dank gilt Bürgermeisterin Elke Kappen und der Stadt Kamen, die den interkommunalen Gedanken immer gelebt haben und das Projekt durch konstruktives Verwaltungshandeln und politische Beschlüsse erst ermöglicht haben“, so der Wirtschaftsförderer.

Auch Landrat Mario Löhr lobte die interkommunale Zusammenarbeit unter Federführung der WFG: „Dieses Projekt kann beispielgebend sein für die Entwicklung weiterer dringend benötigter Gewerbestandorte im Kreisgebiet“, so der Landrat. Insbesondere bei der Entwicklung weiterer regionaler Kooperationsstandorte sei die interkommunale Zusammenarbeit unter der Federführung der WFG zukünftig dringend erforderlich und ausdrücklich vom Regionalverband Ruhr empfohlen und erwünscht", erklärte der Landrat abschließend.






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