Förderaufruf: Klimafreundlicher Schwerlastverkehr
– 30.01.2026
Das Bundesministerium für Verkehr (BMV) hat am 29. Januar 2026 einen neuen Förderaufruf zur Stärkung klimafreundlicher Mobilität im Güterverkehr veröffentlicht. Ziel der Maßnahme ist der Aufbau eines initialen Netzes von Wasserstofftankstellen für schwere Nutzfahrzeuge (H2-LKW) in Deutschland sowie die gleichzeitige Förderung entsprechender Fahrzeuge.
Mit einem Fördervolumen von insgesamt 220 Mio. Euro unterstützt der Aufruf:
- den Errichtungsaufwand öffentlich zugänglicher Wasserstofftankstellen für schwere Nutzfahrzeuge (bis zu 40 Stationen),
- die Beschaffung von Wasserstoff-LKW (bis zu 400 Fahrzeuge),
- und kombiniert so Infrastruktur- und Fahrzeugförderung, um das „Henne-Ei-Problem“ von Betankungsmöglichkeiten und Fahrzeugverfügbarkeit zu adressieren.
Der Förderaufruf setzt einen klaren Akzent auf den Markthochlauf klimafreundlicher Antriebstechnologien im Straßengüterverkehr. Wasserstoff-Antriebe ergänzen batterieelektrische Konzepte und sind insbesondere für den Schwerlastverkehr ein zukunftsfähiger Baustein zur Reduktion von Kohlenstoffdioxid-Emissionen innerhalb der Transport- und Logistikbranche.
Anträge können bis zum 31. Mai 2026 über das Förderportal des Bundes (easy-Online) eingereicht werden. https://foerderportal.bund.de/easyonline
Der Förderaufruf und weitere Unterlagen sind hier zu finden: https://www.ptj.de/foerdermoeglichkeiten/nip/hrs_nfz_2026
Begleitend ist eine Infoveranstaltung am 17. Februar 2026 um 9:30 Uhr geplant, um interessierten Unternehmen und Projektakteuren die Teilnahmebedingungen und technischen Anforderungen praxisnah zu erläutern. Eine Anmeldung ist hier möglich: https://events.teams.microsoft.com/event/12acf247-6666-44ed-9614-c5e2a2aa36e5@cc0f4a00-1bec-4a3e-84ed-3e87b21af56a
Die Maßnahme ist ein Bestandteil der nationalen Strategie zum Ausbau klimafreundlicher Verkehrsinfrastruktur und ergänzt weitere Förderaktivitäten des BMV, etwa zur Ladeinfrastruktur für batterieelektrische LKW im Rahmen des Masterplan Ladeinfrastruktur 2030.