Stadt Schwerte möchte Flächen der Deutschen Nickel erwerben

Stadt Schwerte – 01.12.2025

Um künftige Entwicklungen steuern zu können und Handlungs- bzw. Steuerungsoptionen zu bewahren, plant die Stadt Schwerte, die Flächen der insolventen Deutschen Nickel GmbH zu erwerben. Bürgermeister Dimitrios Axourgos stellte das Projekt am Mittwoch dem Rat der Stadt Schwerte in nichtöffentlicher Sitzung vor. Schon einmal, bei der Insolvenz von Hoesch Schwerter Profile, hatte der Verwaltungschef mit voller Rückendeckung des Rates mit dem Kauf des Geländes erfolgreich zugunsten der Stadt gehandelt.
Der Rat folgte am Mittwoch einstimmig den Erläuterungen und den Vorschlägen des Bürgermeisters für diese Lösung und ermächtigte die Verwaltung, im Rahmen des Insolvenzverfahrens ein verbindliches Kaufangebot abzugeben und bei einem Zuschlag die notwendigen Verträge zu unterschreiben.

Der Ankauf des zusammenhängenden, knapp 140.000 Quadratmeter großen Industrieareals „Deutsche Nickel“ durch die Stadt Schwerte dient primär der Flächensicherung für künftige Entwicklungen. Durch den städtischen Eigentumserwerb sollen Handlungs- und Steuerungsoptionen erhalten bleiben, die es ermöglichen, auf Markt- und Nutzungschancen zu reagieren und planungsrechtlich verantwortbare Lösungen durchzusetzen. Ein zentraler Fokus liegt dabei auf der dauerhaften Sicherung von Gewerbeflächen.

Gleichzeitig soll zukünftig auch geprüft werden, ob Teilflächen des Areals für eine verträgliche Gewerbe– und Wohnentwicklung geeignet sind. Diese Prüfung umfasst Machbarkeits- und Verträglichkeitsanalysen (Verkehr, Lärm, Altlasten, Infrastruktur) sowie die Abwägung gegenüber wirtschaftlichen Zielsetzungen. Der Ankauf sichert somit kurzfristig strategische Optionen zur Stabilisierung der lokalen Wirtschaft und ermöglicht langfristig eine steuerbare, nachhaltige und gemischte Entwicklung des Standorts, heißt es in einer Verlautbarung der Stadt Schwerte. 

„Sollte das städtische Gebot erfolgreich sein, werden wir alles daran setzen, unsere erfolgreiche aktive Wirtschaftspolitik zum Wohle der Unternehmen und Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer fortzuführen“, so Bürgermeister Axourgos.

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