LünTec 30.0 - Vom Gestern ins Morgen

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LünTec, Sigrun Späte – 19.05.2025

30 Jahre LünTec – 30 Jahre Zukunft made in Lünen. Bei strahlendem Sonnenschein feierten Mitte Mai mehr als 130 Gäste auf dem LünTec-Campus ein besonderes Jubiläum: Drei Jahrzehnte nach der Eröffnung des Technologiezentrums wurde deutlich, dass das LünTec mehr ist als ein Standort – es ist ein Zukunftslabor. Schon der Empfang machte klar: Hier begegnen sich Vergangenheit und Zukunft. Eine interaktive Ausstellung mit historischen Speichermedien, Mobiltelefonen und einem Original-Schreibtisch von 1995 ließ staunen – und schmunzeln. Die begleitende Fotoausstellung des LünTec-Fördervereins, mit Werken von Günther Goldstein und Wolfgang Schubert, zeichnete den Wandel von der alten Zeche zum Technologiezentrum nach.

ZukunftsTalk: Perspektiven für morgen
Im Zentrum des Programms stand der ZukunftsTalk. Zukunftsforscherin Tanja Schindler diskutierte gemeinsam mit Unternehmer*innen aus Lünen – Loubna Elaouzi (Online-Marketing), Dirk Hartmann (Compart IT-Solutions GmbH), Gary Hilgemann (REBOTNIX GmbH), Silvio Löderbusch (REMONDIS Production GmbH) und Katharina Schmidt (Forum Gesundheit) – über die Herausforderungen und Chancen der kommenden Jahrzehnte.
Gemeinsam mit dem Publikum kristallisierten sich fünf zentrale Themenfelder heraus, die als strategische Leitlinien für Unternehmen, Bildung, Stadtentwicklung und das LünTec selbst gelten können:

  1. Arbeiten & Lernen – Wissen wird zur Währung: Gefordert ist eine flexible, hybride Bildungsinfrastruktur mit Lernlaboren, Co-Working mit KI und modularen Weiterbildungsangeboten.
  2. Architektur & Räume – Arbeitswelten brauchen Räume, die Innovation fördern: offen, flexibel, nachhaltig und intelligent gestaltet.
  3. Mobilität & Infrastruktur – Mobilität wird geteilt, vernetzt und emissionsfrei: Drohnen, Serviceroboter, E-Bike-Zonen und autofreie Räume gestalten den Campus neu.
  4. Energie & Nachhaltigkeit – Technologie mit Verantwortung: energiepositive Gebäude, lokale Recyclingkreisläufe und smarte Klimasysteme stehen im Fokus.
  5. Gesellschaft & Begegnung – Der Mensch im Mittelpunkt: mit inklusiven Flächen, Begegnungszonen und neuen Formen sozialer Interaktion am Arbeitsplatz.

Das ganze Format wurde als ein Beispiel für Schwarmintelligenz verstanden – kollektive Kreativität in Aktion. Es wurde betont, dass Schwarmintelligenz besonders dann funktioniert, wenn sie divers, inklusiv und nicht nur digital, sondern auch durch echte Begegnung geprägt ist.

„Unsere Vision war immer, nicht nur ein Technologiezentrum zu sein, sondern auch einen Raum zu schaffen, in dem Vergangenheit und Zukunft miteinander verschmelzen. Wir sehen LünTec als Motor für Innovation und Nachhaltigkeit – ein lebendiges Beispiel dafür, wie der Wandel gelingen kann“, betonte Geschäftsführerin Sylvia Tiews.

TransformationsWalk & LünTecParty: Der Wandel wird erlebbar
Beim TransformationsWalk gaben LünTec-Mitarbeitende Einblicke in Projekte, Geschichten und Meilensteine des Standorts. Viele Besucher zeigten sich erstaunt über die beeindruckende Entwicklung des Campus.
Am Abend öffnete die Schachthalle ihre Türen zur LünTecParty. Begrüßt von rhythmischen Klängen einer Cajon-Gruppe aus dem Projekt UFO.Space wurde gefeiert, vernetzt – und Zukunft spürbar gemacht. Mit Spacefood, Musik und echten Gesprächen klang der Tag in inspirierender Atmosphäre aus.

Fazit: Zukunft erleben, Wandel gestalten
LünTec 30.0 war mehr als ein Rückblick – es war ein Aufbruch. Ein starkes Signal dafür, wie technologischer Fortschritt, Nachhaltigkeit und Menschlichkeit zusammen gedacht werden können. Wer dabei war, hat nicht nur gefeiert – sondern aktiv Zukunft mitgestaltet.
Wer sich Highlights und Impressionen der Veranstaltung ansehen möchte, wird hier fündig: https://luenen.business/luentec30

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