Regionale Kooperationen im Fokus
WFG – 04.03.2024
Um die Chancen und Herausforderungen sogenannter regionaler Kooperationsstandorte, also Gewerbeflächen, die mehrere Kommunen gemeinsam entwickeln und für flächenintensive Großvorhaben ab einer Größe von fünf Hektar genutzt werden sollen, ging es jetzt bei der „Regionalkonferenz Kooperationsstandorte“ des Regionalverbands Ruhr und der Business Metropole Ruhr in Essen.
Als Expertin referierte Dr. Petra Bergmann, Prokuristin und Leiterin der Abteilung Flächenentwicklung- und Vermarktung bei der WFG Kreis Unna.
Zum Hintergrund: In der Metropolregion Ruhr gibt es 24 solcher regionalplanerisch gesicherten Kooperationsstandorte. Allein sechs dieser Standorte befinden sich im Kreis Unna. Zu diesen Standorten gehören zum Beispiel Kraftwerksstandorte wie das Gersteinwerk in Werne oder das Kraftwerk Heil in Bergkamen aber auch Standorte wie der Gewerbepark Unna-Kamen am Kamener Kreuz. Flächenmäßig entsprechen die sechs Standorte im Kreis Unna einem Anteil von 28,87 Prozent der Gesamtfläche aller Kooperationsstandorte in der Metropole Ruhr.
Dr. Petra Bergmann berichtete jetzt im Rahmen der Konferenz über die im Kreis Unna gesammelten Erfahrungen mit regionalen Kooperationsstandorten. In ihrem Vortrag und während der anschließenden Podiumsdiskussion mit allen Referentinnen und Referenten thematisierte sie sowohl die Arbeit der WFG in Treuhand- und Eigenprojekten als auch den aktuellen Entwicklungsstand der sechs im Kreis Unna verorteten Standorte.
Dabei ging Sie sowohl auf die Chancen als auch auf die Herausforderungen regionaler Kooperation ein. Im Anschluss an die Referentenbeiträge und die Diskussionsrunde beantworteten Dr. Petra Bergmann und Projektmanagerin Katharina Schulte-Hillen während eines sogenannten Gallery Walks an einem Informationsstand ausführlich die Fragen zu den einzelnen Gebietsentwicklungen im Kreisgebiet.