WFG-Projekt ermöglicht Innovationsschub für Vision Center

WFG, Ute Heinze – 22.04.2026

Gemeinsame Messeauftritte, neue Kooperationen und erfolgreiches Recruiting: Für Dr.-Ing. Sven Buhl, Geschäftsführer der Vision Center GmbH aus Schwerte, hat sich die Teilnahme an den Veranstaltungen des bei der WFG Kreis Unna angesiedelten Projektes InIDie Region Westfalen - Kompetenzregion für grüne Produktion auf ganzer Linie gelohnt. Das Vorhaben, das den Forschungs- und Technologietransfer im Bereich der nachhaltigen Produktion forciert, begleitete das Unternehmen bei seinem strategischen Wachstum am neuen Standort.

Der Weg zum Erfolg begann für den promovierten Ingenieur Sven Buhl mit einer klassischen Fördermittelberatung bei der WFG Kreis Unna. Durch diesen Erstkontakt wurde er auf die spezifischen Angebote von InIDie Region Westfalen aufmerksam. Besonders die gemeinsamen Messeauftritte auf Fachmessen wie der Maintenance oder der All about automation erwiesen sich als strategischer Glücksgriff. Laut Buhl erreichte das Unternehmen mit geringem finanziellem Aufwand durch die Beteiligung am Gemeinschaftsstand des Projektes eine enorme Sichtbarkeit, die direkt in neue Kundenkontakte und wertvolle Geschäftsbeziehungen mündete. Sogar die schwierige Suche nach Fachkräften war erfolgreich: Durch die Messepräsenz konnte neues Personal für das Team gewonnen werden.

„Die Erfolgsgeschichte der Vision Center GmbH zeigt eindrucksvoll, wie unser Projekt als Brückenbauer in der Region fungiert“, erklärt Isabel Rulff, Projektmitarbeiterin bei der WFG Kreis Unna. „Es geht uns nicht nur um die Vermittlung von Wissen, sondern darum, Unternehmen ganz konkret dabei zu unterstützen, durch Sichtbarkeit und Vernetzung nachhaltig wettbewerbsfähig zu bleiben.“

Auch regional hat sich das Netzwerk von Vision Center durch das Projekt gefestigt. So entstand eine enge Marketing-Kooperation mit einem Partnerunternehmen aus Unna. Seine Expertise im Bereich 3D-Scanning und Messtechnik bringt Sven Buhl zudem gezielt in Nachhaltigkeitsprojekte ein. Als externer Berater unterstützte er beispielsweise eine Elektronikfirma aus Hagen bei einem sogenannten „Greencheck“ und führte Versuchsreihen zur Herstellung von Ersatzteilen durch – ein praktisches Beispiel für gelebte Circular Economy.

Vor dem Umzug nach Schwerte war Vision Center in Lüdenscheid ansässig. Heute betreut Buhl mit seinem mittlerweile vierköpfigen Team von der Lochbachstraße aus bundesweit Kunden aus der Automobilbranche, insbesondere im Tuning-Bereich, Halbleiter- und Kunststoffindustrie sowie dem Kulturbereich. Rückblickend betont Buhl, dass erst die Impulse der WFG den Vertrieb seines Unternehmens professionalisiert haben. Das Messe- und Netzwerkthema, das heute eine zentrale Säule seiner Strategie bildet, wäre ohne das Projekt InIDie Region Westfalen - Kompetenzregion für grüne Produktion vermutlich ungenutzt geblieben.

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