ECO PORT Süd: Kampfmittelsondierung abgeschlossen

WFG, Anita Lehrke – 30.01.2024

Im künftigen Gewerbegebiet ECO PORT Süd kann es weiter vorangehen. Ende Januar wurde die Kampfmittelsondierung des Gebiets am Rausinger Feld in Holzwickede erfolgreich abgeschlossen. Es gibt keine Kampfmittel in Form von Blindgängern auf der Fläche.

Der ECO PORT Süd soll die Erfolgsgeschichte des ECO PORTs fortschreiben. Auf rund 350.000 Quadratmetern Fläche zwischen Flughafen und Autobahn prosperiert hier die Wirtschaft. Da aktuell im ECO PORT alle Grundstücke verkauft oder verbindlich reserviert sind, plant die Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH (WFG) in Kooperation mit der Gemeinde Holzwickede die Süderweiterung des Gebietes auf der anderen Seite der Bundesstraße 1. Der Bebauungsplan wird derzeit entwickelt, in Planung ist ein ca. 60.000 Quadratmeter großes Areal.

Um ein gefahrloses Bauen auf der Fläche zu gewährleisten, ist es notwendig, präventiv auf mögliche Blindgänger zu untersuchen. Besonders in Bombenabwurfgebieten aus dem zweiten Weltkrieg, wie es an der Vincenz-Wiederholt-Straße der Fall ist. Im Sommer 2023 wurde die Fläche zunächst oberflächlich sondiert, woraufhin drei Verdachtspunkte gefunden wurden. Diese wurden daraufhin jetzt im Januar näher untersucht.

Für Kampfmittelbeseitigung im Kreis Unna ist die Bezirksregierung Arnsberg zuständig. Durch einen Dienstleister werden die Vorarbeiten durchgeführt. Darunter fällt auch die Freilegung der Verdachtspunkte. Dabei wird unterschiedlich tief gegraben, je nachdem was die Messgeräte anzeigen. „Im Falle des ECO PORT Süds waren das 1 Meter, 1,80 Meter und 2,70 Meter. Gefunden wurde hierbei allerdings nichts, es kann also weiter vorangehen und einer Ansiedlung ab Mitte 2025 steht zumindest in Form von Kampfmitteln nichts im Wege“, berichtet Dr. Petra Bergmann, Prokuristin und Leiterin des Teams für Flächenentwicklung bei der Wirtschaftsförderungsgesellschaft für den Kreis Unna mbH (WFG). Die WFG plant und erschließt die Süderweiterung des Gewerbegebietes treuhänderisch für die Gemeinde.

Für eine Entschärfung selbst wäre dann übrigens wieder die Bezirksregierung am Zuge. Kampfmittelbeseitigung ist als Teil der Gefahrenabwehr eine hoheitliche Aufgabe und kann somit nur über die jeweilige Behörde erfolgen. Als nächstes stehen dann noch die archäologischen Untersuchungen am ECO PORT Süd an, bei denen Archäologinnen und Archäologen die Fläche auf Bodendenkmäler untersuchen.

 

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