Wasserstoff im Kreis Unna

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Max Rolke, Kreis Unna – 06.03.2024

Der Kreis Unna ist mit Beginn des Jahres 2024 dem Hy.Region.Rhein.Ruhr e.V. beigetreten und ist damit Teil eines starken Netzwerks in einem Wirtschaftsbereich mit großen Wachstumspotenzial. Das langfristige Ziel ist der Aufbau und die Teilhabe an der Wasserstoffwirtschaft.
„Wir haben die Voraussetzungen geschaffen, auf dem Wasserstoffsektor Fahrt aufzunehmen“, so Landrat Mario Löhr. „Die Wirtschaftsförderung Kreis Unna hält die operativen Fäden in der Hand. Bei strategischen Fragen unterstützt das Wasserstoffbüro im Kreishaus. Wir wollen langfristig die Voraussetzungen schaffen, Wasserstoffproduzenten anzusiedeln und eine entsprechende Infrastruktur aufbauen – der Beitritt zur Hy.Region.Rhein.Ruhr war da nur der logische nächste Schritt.“

Gut aufgestellt für die Zukunft
Gemeinsam mit der Stadt Hamm ist der Kreis Unna Mitgesellschafter der Wasserstoffallianz Westfalen GmbH – ein weiterer wichtiger Baustein auf dem Weg zu umweltfreundlicher Energie. Gefördert wird die Allianz aus dem 5-Standorte-Programm der Landesregierung. So schöpft der Kreis Unna mit der Wasserstoffkoordinierungsstelle im Kreishaus, der Wirtschaftsförderung Kreis Unna und der Wasserstoffallianz Westfalen gemeinsam Kraft für die Energiewende im Kreis Unna.

„Jeder trägt mit seiner umfassenden Erfahrung und seinem Fachwissen seine Expertise ein“, so Jochen Baudrexl, Leiter der Wasserstoffkoordinierungsstelle. „Die Region kommt so in die Lage, proaktiv auf Marktbedingungen und -entwicklungen reagieren zu können – entscheidend in einem Markt mit so hoher Dynamik.“ Baudrexl ist Geschäftsführer der GSW Gemeinschaftsstadtwerke GmbH Kamen, Bönen, Bergkamen und kennt die Herausforderungen der Energiebranche.

Kreis Unna „H2-ready“
Gemeinsam sollen so die Potenziale der Region Kreis Unna im Wasserstoffsektor gehoben werden. Das langfristige Ziel ist, die Wasserstoffproduktion und -nutzung für Unternehmen zu ermöglichen und eine leistungsfähige Infrastruktur aufzubauen, um Industriebetriebe zur Umstellung auf klimaneutrale Prozesse zu bewegen. Schon jetzt ist der Kreis Unna wichtiger Knotenpunkte des Wasserstoffkernnetzes. „Da setzen wir an und machen den Kreis Unna ‚H2-ready‘ und stellen uns zukunftssicher auf!“, so Landrat Löhr.

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